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Neue Kooperationsmodelle Start-up trifft Mittelstand

Eine Zusammenarbeit zwischen Mittelstand und Start-up hat für beide Seiten Vorteile. Quelle: Lightfield Studios/Adobe Stock

Start-ups haben das Potenzial, die Digitalisierung im Mittelstand zusätzlich zu beschleunigen. Junge Gründer und etablierte Unternehmer entdecken aber erst langsam, welche Synergien durch Kooperationen möglich sind. Wie sich das ändern lässt.

Deutsche Mittelständler digitalisieren. Das zeigt eine aktuelle Studie der IT-Marktforschung Techconsult: Rund 45 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben die Digitalisierung fest in ihrer Geschäftsstrategie verankert. Allerdings zeigt sich auch, dass deutsche Firmen ihr Potenzial bis dato noch nicht ausgeschöpft haben. Eine Tatsache, die auch Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsgipfel in Davos betonte.

Digitale Technologien, digitale Geschäftsmodelle

Die Grundlage für digitale Fortschritte bildet zum einen die Infrastruktur. Dazu gehören beispielsweise Glasfaseranschlüsse, um Geschwindigkeiten im Gigabit-Bereich zu erreichen, und die 5G-Technologie, der neue Mobilfunkstandard nach 4G-LTE. Zum anderen sind neue digitalisierte Geschäftsmodelle, Produkte und Services die Basis für ein digitales Deutschland.

Die Top 10 der aktivsten DAX-Unternehmen bei Start-up-Partnerschaften

Das Tempo, in dem manche Mittelständler diese Neuerungen umsetzen, ist zum Teil aber noch nicht so hoch, wie sie es sich vielleicht wünschen. Kooperationen mit Start-ups können in dieser Situation ein echter Gewinn für alle Beteiligten sein. Wie eine Studie von Deloitte zeigt, kommt die Liaison zwischen Mittelstand und Start-ups bislang jedoch nur selten zustande: Erst 20 Prozent der Mittelständler haben schon mal mit einem Start-up zusammengearbeitet, um digitale Möglichkeiten auszuloten.

Gründerszene und Traditionsunternehmen vernetzen

Wie sich das ändern lässt? Indem Start-ups selbst die Unterstützung eines starken Partners haben. Das macht sie in den Augen der etablierten Unternehmer vertrauenswürdiger. Darum setzt sich unter anderem die Telekom als ein solcher Partner ein und arbeitet eng mit Gründern zusammen. In einer aktuellen Studie des Bundesverbands Deutsche Start-ups (BVDS) belegt der Bonner Konzern den ersten Platz unter den aktivsten DAX-Unternehmen bei Start-up-Partnerschaft en. Weitere aktive Unternehmen in diesem Bereich sind ProSiebenSat. 1 Media, SAP und BMW.

„Wir haben Jobprofile von 1,6 Milliarden Menschen“

Die Telekom fördert seit März 2017 junge Unternehmen. Neben IT-Ressourcen aus der Cloud winkt Start-ups im sogenannten TechBoost-Programm vor allem der Kontakt zu etablierten Unternehmen und Ausstellungsmöglichkeiten bei Events wie etwa der DIGITAL2018. Wie gut die Zusammenarbeit zwischen Mittelstand und Gründern funktionieren kann, zeigt sich am Beispiel des Start-ups Particulate. Die Koblenzer haben eine Spendenplattform mit fiktiver Spendenwährung entwickelt, die Unternehmen dabei helfen soll, ihre Kundenbindung und ihre Bekanntheit zu erhöhen. Gründer Stefan Pandorf bringt es auf den Punkt „Mit der Telekom als vertrauenswürdigem Partner an unserer Seite haben sich viele Türen für uns geöffnet.“

So wie Particulate geht es auch mittlerweile rund 500 weiteren Start-ups, die von DAX-Konzernen gefördert wurden und werden. Der Anfang ist also gemacht. Etablierte Unternehmen und junge Gründer rücken näher zusammen.

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