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Digitalisierung im Mittelstand Zwischen Skepsis und Wettbewerbsdruck

Die Digitalisierung hat den industriellen Mittelstand zumindest erreicht. Zahlen, Daten und Fakten dazu, wo und wie die Unternehmen neue Technologien einsetzen und was sie dabei antreibt.

Quelle: PR

4,3 Prozent: So hoch ist der Anteil des Investitionsvolumens der mittelständischen Unternehmen in Deutschland, das aktuell in digitale Technologien fließt. (Quelle: BDI/PwC-Mittelstandspanel).

60 Prozent: Die Mehrheit der Unternehmen, die bereits 2014 in die Digitalisierung investiert haben, planen das Budget dafür in den kommenden fünf Jahren auszuweiten (BDI/PwC-Mittelstandspanel).

36 Prozent: Dies ist der Anteil der Industrieunternehmen, die den Grad der Umstellung als wichtig für die eigene Wettbewerbsfähigkeit einordnen. Aber noch immer sehen sich Mittelständler durch beschränkte Ressourcen hinsichtlich Know-how, Manpower und finanzieller Mittel nicht in der Lage, ausreichend in die Digitalisierung zu investieren.

Jeder Dritte: Innerhalb der mittelständischen Unternehmen fasst die Digitalisierung unterschiedlich schnell Fuß. Zuerst macht sich der digitale Wandel in den Bereichen Absatz und Vertrieb bemerkbar. Dort ist bereits jedes dritte Industrieunternehmen aus dem Mittelstand digitalisiert. Im Vergleich dazu hinkt die Produktion hinterher. Stark digitalisierte Produktionsprozesse sind nur in jedem fünften Unternehmen zu finden. Die Diskrepanz ist umso größer, je kleiner das Unternehmen ist (BDI/PwC-Mittelstandspanel).

Größer 100: Mittelständische Unternehmen befinden sich meist in integrierten, unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten, die sich durch enge Verbindungen von Unternehmen, Kunden und Lieferanten auszeichnen. Während sich Betriebe mit mehr als 100 Mitarbeitern vorwiegend intern vernetzen, treiben kleinere Betriebe die Kooperation mit Kunden und Lieferanten stärker voran.

Antreiber: An Dynamik gewonnen hat die Ausbreitung digitaler Wertschöpfungsaktivitäten und moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Dabei ist die Verbesserung der Arbeitsprozesse im Hinblick auf Produktivitätsverbesserungen einer der größten Treiber der Digitalisierung. Großes Potenzial hat zudem die Verbesserung der Informationsflüsse (Quelle: Deloitte).

Nicht einmal jeder Fünfte: Aktuell nutzen weniger als ein Fünftel der kleinen und mittleren Unternehmen Social-Media-Tools zur internen Kommunikation (InterSearch Executive Consultants). Dazu passt, dass zwar mehr als die Hälfte der Unternehmen die wichtige Rolle verstärkter Kooperation mit Wertschöpfungspartnern erkennt, aber weniger als ein Viertel bislang ausreichend digitalisiert ist (Quelle: TNS Emnid).

Fazit: Die Daten lassen erkennen, dass mittelständische Unternehmen an die Digitalisierung zum Teil hohe Erwartungen knüpfen, aber noch immer ein deutlicher Widerspruch zwischen den verfolgten, intendierten Zielen und der konkreten Ausprägung erkennbar ist.

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