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AIG Icahn gewinnt Machtkampf gegen Versicherungschef

Der Chef des einst weltgrößten Versicherers AIG, Peter Hancock, gibt sich gegen Starinvestor Carl Icahn geschlagen und tritt zurück. Der strebt eine Aufspaltung des Konzerns an und zeigt sich zufrieden.

Der einst weltgrößten Versicherer braucht einen neuen Chef. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Peter Hancock muss nach einem verlorenen Machtkampf gehen. Quelle: AFP

New YorkStarinvestor Carl Icahn hat den Machtkampf mit dem Chef des Versicherungskonzerns American International Group (AIG) gewonnen. Peter Hancock trete von seinem Amt zurück, teilte AIG am Donnerstag mit. Demnach wird der Manager den Posten aber so lange behalten, bis ein Nachfolger gefunden ist. Icahn erklärte auf Twitter, er unterstütze alle Entscheidungen des Aufsichtsgremiums, die am Donnerstag getroffen worden seien.

AIG war einst der größte Versicherer der Welt. Nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers 2008 geriet der Konzern aber in Schieflage und wurde von der US-Regierung mit 182 Milliarden Dollar gerettet. Das Geld hat das Unternehmen inzwischen zurückgezahlt.

Der für sein aggressives Gebaren bekannte Investor Icahn fordert, dass der Konzern aufgespaltet wird. Damit sollen schärfere Kapitalvorschriften für systemrelevante Finanzinstitute vermieden werden. Hancock hatte die Vorschläge abgelehnt.

Unter Druck geriet Icahn am Donnerstag von anderer Seite. Verbraucherschützer forderten den US-Senat auf zu prüfen, ob Icahn als Berater von US-Präsident Donald Trump Vorschriften zur Offenlegung von Lobbyarbeit eingehalten hat.

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