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Akku-Hersteller Weg für Batteriewerk des chinesischen Konzerns CATL in Thüringen frei

Der chinesische Konzern CATL wird wohl noch im vierten Quartal mit dem Bau einer Batteriezellen-Fabrik für Elektroautos in Thüringen beginnen.

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Der Konzern hat seinen Hauptsitz im chinesischen Ningde. Quelle: Reuters

Der chinesische Konzern CATL hat eine weitere Hürde für den Bau einer Batteriezellen-Fabrik für Elektroautos in Thüringen genommen. Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) übergab am Mittwoch in Jena die Genehmigung für einen vorzeitigen Baubeginn. Das Milliardenprojekt war zuvor unter Umweltaspekten vom Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz als Immissionsschutzbehörde geprüft worden. Mit dem Bau solle noch im vierten Quartal begonnen werden, sagte CATL-Europachef Matthias Zentgraf.

Geplant sind nach Unternehmensangaben in den kommenden fünf Jahren Investitionen von bis zu 1,8 Milliarden Euro in die Thüringer Batteriezellenfabrik - abhängig von der Marktentwicklung bei Elektroautos. Das Werk wird in der Nähe von Arnstadt gebaut.

In einer ersten Etappe würden im kommenden Jahr bis zu 200 Arbeitsplätze entstehen, sagte Zentgraf. Im Endausbau in einigen Jahren könnte das Werk bis zu 2000 Beschäftigte haben. CATL will von Thüringen aus deutsche und europäische Automobilhersteller mit Batterien für Elektroautos beliefern. Einer der großen Kunden des chinesischen Konzerns ist der Autobauer BMW.

CATL (Contemporary Amperex Technology Co.) ist ein großer Hersteller von Lithium-Ionen-Akkus mit Hauptsitz im chinesischen Ningde.

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