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American Express Marketing rechnet sich im Quartalsbericht

Mit American Express zahlen US-Kunden wieder häufiger. Das schlägt sich im ersten Umsatzplus seit fünf Quartalen nieder. Der Gewinn des Kreditkartenanbieters ging zwar zurück, doch an der Börse kam der Bericht gut an.

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American Express hat am Mittwoch seinen Quartalsbericht vorgelegt. Obwohl der Gewinn zurückging, kommen die Zahlen an der Börse gut an. Quelle: Reuters

New York/Bangalore American Express hat zu Jahresbeginn deutlich weniger Gewinn gemacht, die Markterwartungen aber dennoch übertroffen. Im ersten Quartal ging der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um sechs Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) zurück, wie die US-Kreditkartenfirma am Mittwoch mitteilte. Vor Sonderposten lag das Ergebnis je Aktie aber über den Markterwartungen.

Dank höherer Zinseinkünfte und Gebühren stiegen zudem die Erträge aber um zwei Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar. Ohne den negativen Einfluss durch den starken Dollar, der Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung drückt, wären die Erträge um vier Prozent geklettert.

Damit schaffte Amex schaffte sein erstes Umsatzplus seit fünf Quartalen. Das Unternehmen profitierte insbesondere von höheren Ausgaben der Karteninhaber in den USA. Es startete zuletzt eine Marketingoffensive, nachdem es langfristige Verträge eingebüßt hatte.

Das Ergebnis lag über den Prognosen der Analysten. Die Aktie stieg nachbörslich um über drei Prozent. Am Markt kam zudem gut an, dass der Ausblick für das Geschäftsjahr 2016 bestätigt wurde.

American Express gehört zusammen mit Visa und Mastercard zu den drei großen Kreditkarten-Anbietern. Im Unterschied zur Konkurrenz vergibt die Firma auch den eigentlichen Kredit. Die Wettbewerber sind Dienstleister vor allem der Banken und leben nur von Gebühren.

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