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Anteilstausch mit OMV Norwegens Ölminister nicht zufrieden mit Gazprom-Deal

Die Konzerne OMV und Gazprom haben sich auf einen Anteilstausch geeinigt. Der norwegische Ölminister ist mit dem Deal unzufrieden.

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Der Politiker ist norwegischer Ölminister. Quelle: CC BY 3.0 FrPMedia

Oslo Der geplante Anteilstausch zwischen der Wiener OMV und dem russischen Energieriesen Gazprom stößt in Norwegen auf Widerstand. „Wir haben OMV gesagt, dass wir mit diesem Deal nicht glücklich sind, weil wir Gas nach Europa diversifizieren wollen”, sagte der norwegische Ölminister Terje Soeviknes am Mittwoch zur Nachrichtenagentur Reuters. Aber wenn es einen Antrag gibt, werde man ihn natürlich bearbeiten. Bisher sei aber noch keiner eingereicht worden.

Für die Europäer sei wichtig zu wissen, dass sie einen stabilen Produzenten haben, erklärte der Minister. Norwegen ist nach Russland der zweitgrößte Gaslieferant Europas. Gazprom und OMV waren vorerst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Die beiden Unternehmen haben sich darauf geeinigt, dass sich die OMV zu knapp 25 Prozent an Teilen des sibirischen Urengoy-Gasfeldes beteiligt und Gazprom im Gegenzug 38,5 Prozent an der norwegischen OMV-Tochter Norge erhält.

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