Arbeitslosigkeit Arbeitsmarktbarometer steigt im Februar weiter

Die Arbeitsagenturen gehen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit deutlich sinken wird. Allerdings könnten die Auswirkungen des Ukrainekriegs auch auf dem Arbeitsmarkt Spuren hinterlassen.

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Nach den starken Rückgängen seit Sommer 2021 sei dies der zweite Anstieg in Folge. Quelle: imago images/Future Image

Die Aussichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben sich im Februar weiter verbessert. Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stieg um 1,8 Punkte auf 104,4 Punkte und liegt damit im positiven Bereich.

Nach den starken Rückgängen seit Sommer 2021 sei dies der zweite Anstieg in Folge, teilte das IAB am Montag in Nürnberg mit. Allerdings seien mögliche Auswirkungen des Ukraine-Konflikts darin noch nicht abgebildet, da der Befragungszeitraum für das Barometer Mitte Februar endete.

„Die vor dem russischen Angriff auf die Ukraine befragten Arbeitsagenturen erwarteten, dass die Arbeitslosigkeit in den nächsten Monaten deutlich sinken wird“, sagte der Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen, Enzo Weber.

Gleichzeitig gingen diese davon aus, dass die Beschäftigung weiter anziehen werde. „Mit der Perspektive auf eine wirtschaftliche Erholung nach der Delta- und Omikron-Welle verbesserte sich auch die Einschätzung der Aussichten für den Arbeitsmarkt.“

Das Arbeitsmarktbarometer gibt es seit November 2008. Es basiert auf einer monatlichen Umfrage unter allen deutschen Arbeitsagenturen zu ihren Erwartungen für die bevorstehenden drei Monate hinsichtlich Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Ein Wert von 100 spiegelt dabei eine neutrale Situation wider, 90 entspricht einer sehr schlechten Entwicklung, 110 einer sehr guten.

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