Arbeitsmarkt Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA überraschend gestiegen

Erstmals seit Mitte Januar hat die Zahl der wöchentliche Anträge zugenommen. Sie gelten als zeitnaher Indikator für die Lage auf dem US-Jobmarkt.

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In der vergangenen Woche stiegen in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 23.000 auf 248.000. Quelle: AP

In den USA hat sich die Lage am Arbeitsmarkt überraschend nicht weiter verbessert. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe legte erstmals seit Mitte Januar wieder zu. In der vergangenen Woche stiegen die Erstanträge um 23.000 auf 248.000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 218.000 Anträge gerechnet.

Die wöchentlichen Erstanträge gelten als zeitnaher Indikator für die Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt. Seit dem Einbruch in der ersten Corona-Welle hat sich die Arbeitsmarktsituation generell deutlich gebessert. Trotz des aktuellen Anstiegs hat die Zahl der Hilfsanträge wieder nahezu das Niveau erreicht, das in den Jahren vor der Coronakrise herrschte.

Die US-Notenbank Fed berücksichtigt die Entwicklung am Arbeitsmarkt stark bei ihren geldpolitischen Entscheidungen. Die zuletzt positive Entwicklung hat die Fed zusammen mit der hohen Inflation zu einer strafferen Geldpolitik veranlasst. Die Notenbank will ihre Wertpapierkäufe zur Stützung der Konjunktur bald einstellen, eine erste Zinserhöhung in der Pandemie wird für März erwartet.

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