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Arbeitsmarkt Ifo: Beschäftigungsaussichten steigen langsam weiter

Der Arbeitsmarkt entspannt sich trotz zweiter Welle. Gegen den allgemeinen Trend des Abbaus suchen Firmen im Bau- und Dienstleistungssektor neue Kräfte.

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„Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt“, heißt es vom Ifo-Institut. Quelle: dpa

Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt entspannen sich langsam. Zwar wollen nach wie vor etwas mehr Unternehmen Jobs abbauen als aufbauen, doch das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts ist erneut gestiegen, wie die Wirtschaftsforscher am Freitag mitteilten.

Im November lag es bei 96,7 Punkten - das sind 0,3 mehr als im Oktober und der siebte Anstieg in Folge. Damit nähert es sich weiter den Werten vor Ausbruch der Coronakrise.

Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt“, heißt es vom Ifo. Doch die Entwicklung sei je nach Branche sehr unterschiedlich.

Am negativsten sind die Aussichten derzeit im verarbeitenden Gewerbe, wobei sich die Situation dort schon vor Corona verfinstert hatte. Auch im Handel planen mehr Unternehmen mit Entlassungen als mit Einstellungen.

Am Bau und im Dienstleistungssektor überwiegen dagegen die Unternehmen, die Mitarbeiter suchen. Bei den Dienstleistern ist die Branche laut Ifo aber gespalten: IT-Dienstleister bauen Jobs auf, in Reisebranche und Gastgewerbe dagegen seien „Entlassungen nicht zu vermeiden“.

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