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Arbeitsmarkt Zahl der US-Arbeitslosenanträge steigt überraschend wieder

Die Anträge auf Arbeitslosenhilfe haben sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie verdoppelt. Damit zeichnet sich auf dem US-Arbeitsmarkt vorerst keine Erleichterung ab.

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In der vergangenen Woche beantragten 412.000 Amerikaner die Stütze, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Quelle: dpa

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist erstmals seit über einem Monat überraschend wieder gestiegen. In der vergangenen Woche beantragten 412.000 Amerikaner die Stütze, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen mit einem Rückgang auf 359.000 gerechnet, nachdem in der Woche zuvor 375.000 Erstanträge gezählt worden waren.

Vor Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 waren es kaum mehr als 200.000 Anträge. Damit zeichnet sich noch keine Normalisierung am Arbeitsmarkt ab, auf die die Notenbank Fed mit ihrer ultra-lockeren Geldpolitik hinarbeitet.

Die Währungshüter sehen sich inmitten des aufkommenden Booms mit rasant steigenden Verbraucherpreisen konfrontiert, während der Arbeitsmarkt noch immer schwächelt. Angesichts der nicht ausgestandenen Krise beließ die Fed den Leitzins am Mittwoch in der Spanne von null bis 0,25 Prozent.

Allerdings signalisierten die Währungshüter erstmals seit Ausbruch der Pandemie, dass es 2023 eine Erhöhung geben könnte. Bislang hatten sie im Mittel eine Zinswende erst ein Jahr später angepeilt.

Mehr: Fed stellt zwei Zinsschritte bis Ende 2023 in Aussicht und erwartet höhere Inflation

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