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Allokative Sicht

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Losgelöst davon, wie eine grenzkostenorientierte Preisfestsetzung für die Maut rein technisch funktionieren soll, würde der Staat sowieso eine einnahmenmaximierende Preissetzung anstreben; positive verkehrslenkende Einflüssesind hieraus nicht zu erwarten. Die Knappheit kann nicht allein durch Nachproduktion behoben werden, wie das Beispiel der kostenlosen Mercedes-Autos verdeutlicht. Nach den Vorstellungen von Professor Sinn wäre es aber so, als sagte man den vor dem Mercedes-Werkstor Wartenden: „Unsere Autos kosten ab heute etwas. Geht nach Wolfsburg, da gibt es den VW noch umsonst.“ Ob das die saubere allokative, marktwirtschaftliche Sicht ist? 

Lars Ohlsen Schenefeld (Schleswig–Holstein) 

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