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Dicker Brummer

Wissenschaft und Technik ziehen deutsche Chefs ganz besonders an. Davon profitiert wie kaum ein anderes Unternehmen Airbus. Die Konkurrenzmarke zum amerikanischen Gegenstück Boeing hat eine fast magische Wirkung auf die Entscheider der Wirtschaft. Der Flugzeugbauer unter dem Dach des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS rangiert unter den zehn faszinierendsten der insgesamt 257 Brands, die die WirtschaftsWoche abfragen ließ. Den größten Schub erhielt Airbus vermutlich durch den neuen A380, der 2005 der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde – das größte Langstreckenpassagierflugzeug aller Zeiten. Damit zieht die Marke die Manager ähnlich in den Bann wie das Internethandelshaus Ebay, obwohl die Flugzeugindustrie eigentlich Old Economy ist. Beschleunigung scheint ein Charakteristikum für die Faszination von Airbus zu sein. Denn die Bewunderer bestaunen auch die Magnetschwebebahn Transrapid und das Unternehmen, das an der Produktion beteiligt ist – ThyssenKrupp. Der Düsseldorfer Technologiekonzern, früher eher mit dem Image des altbackenen Stahlkochers geschlagen, profitiert von seinen öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie den Innovationstagen, in denen der Konzern die ganze Bandbreite seiner Ingenieurskunst vor allem der Jugend präsentiert. Das bescherte ThyssenKrupp den größten Zuwachs bei der Faszination hinter Airbus. Wie lange der Flugzugbauer seine Spitzenstellung halten kann, ist jedoch völlig offen, seit Airbus-Chef Gustav Humbert einräumen musste, dass der A380 nur mit großen Verzögerungen ausgeliefert werden würde (siehe Seite 62). Die Einnahmeausfälle ließen den Kurs der EADS-Aktie so tief stürzen, dass die Aktionäre um rund sechs Milliarden Euro ärmer wurden. Und wenn‘s um Geld geht, lässt die Faszination eines technischen Wunderwerks möglicherweise schnell nach. » 

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