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Machtlos

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Die Umfrage zeigt, dass weder wirtschaftliche Situation noch Kinderbetreuung ausschlaggebend sind. Vielmehr ist der traditionelle Familienverband so zersplittert, dass sehr viele Menschen, weil sie kein Zutrauen mehr in die Stabilität der Familie haben, es nicht wagen, das Risiko eines Kindes einzugehen. Die Existenz eines funktionierenden Familienverbandes ist aber die Voraussetzung dafür. Das Wirtschaftsargument ist widerlegt, da es gerade die wirtschaftlich Schwachen sind, die viele Kinder haben. Die Familienpolitik ist in dieser Situation machtlos. Erst ein kultureller Wandel der Gesamtgesellschaft kann die Lage verbessern. Heute haben die potenziellen Eltern schon bei der Eheschließung die Scheidung im Hinterkopf. 

Andre Kowalski Lübeck 

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