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Mobilfunk Kampf der Discounter

Dem deutschen Mobilfunkmarkt steht ein Preiskampf bevor. Nach der schwedischen Festnetzgesellschaft Tele2 und der britischen EasyGroup (bekannteste Marke: EasyJet) bereitet jetzt eine Gruppe ehemaliger T-Mobile-Manager unter Federführung des Bonner Unternehmensberaters Joachim Linz den Start eines Discounters vor. Codename: Savesave. Der neue Anbieter will ausschließlich preiswerte Guthabenkarten (Prepaid) verkaufen, die – so Linz – „genauso einfach, aber sehr viel günstiger“ sein sollen als die seit Oktober angebotenen Tchibo-Tarife (mit 35 Cent pro Minute rund um die Uhr). Um Kosten zu sparen, will der Discounter die Prepaidkarten nur über das Internet absetzen. Savesave gehört zu einem neuen Typ Mobilfunkgesellschaft, der in diesem Jahr seine Premiere in Deutschland feiert: der virtuelle Mobilfunkbetreiber. Im Gegensatz zu traditionellen Anbietern besitzt er kein eigenes Netz, sondern mietet Netz- und Vermittlungskapazitäten an. Mit E-Plus und T-Mobile verhandeln die Savesave-Initiatoren bereits. Linz überraschte dabei mit einer Besonderheit, die weitere Kosten spart. Er will das Tarifgefälle zu Netzbetreibern im Ausland ausnutzen und die Vermittlung der Mobiltelefonate dorthin verlagern. Die Technik dafür ließ er sich patentieren. jb 

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