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Streit umBierimport verschärft

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Jiri Bocek » Der Chef der tschechischen Budweiser-Brauerei gerät in Deutschland unter Druck. 

Der Streit um den Deutschland-Import des weltbekannten tschechischen Biers Budweiser geht in eine neue Runde. Jiri Bocek, der Chef der Budweiser-Brauerei Budejovicky Budvar, und der Vertreter der deutschen Getränkegroßhändler, Udo Krause, haben ihr Vergleichsgespräch am Montag in Prag ohne Ergebnis beendet und auf Anfang November vertagt. Die Großhändler drohen, der Brauerei die Einfuhr von Budweiser per einstweiliger Verfügung zu untersagen. 

Die Brauerei hatte die Vermarktung von Budweiser über Jahrzehnte den deutschen Importeuren überlassen, entzog ihnen aber Ende 2003 die Einfuhrlizenzen. Sie will die Marke in Deutschland selbst führen und vertreiben. Budweiser, nach Tuborg die meistverkaufte Importmarke in Deutschland, steht unter wachsendem Druck des tschechischen Konkurrenten Pilsner Urquell. Der Bierkonzern SAB Miller baut Pilsner Urquell gegenwärtig mit hohem Marketingetat zur globalen Prestigemarke auf. In Deutschland liegt sie bereits auf Platz drei der Importbier-Rangliste. 

christian.schaudwet@wiwo.de | Prag 

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