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Aktientipp Bauer: Genug gefallen

Banken vermuten, die Gewinne des Tiefbauspezialisten Bauer könnten stark schrumpfen. Aber es gibt gute Gründe, warum sich die Aktie dennoch lohnen dürfte.

Kursverlauf der Bauer-Aktie 2007-2009

Der Gewinn des Tiefbauspezialisten Bauer, schätzen die Banken, kann in diesem Jahr um 40 Prozent schrumpfen. Je Aktie gerechnet wären das 3,70 Euro. Für 2010 rechnen Analysten nur noch mit 3,30 Euro. Hauptgrund für die Skepsis sind die rückläufigen Aufträge. Dennoch, bei Kursen zwischen 30 und 32 Euro haben Bauer-Aktien einen großen Teil der negativen Stimmung verarbeitet und sind reif für eine Erholung.

Bauer hat das Zeug zum Konjunkturprogramm-Profiteur

Selbst wenn die pessimistischen Prognosen aufgehen, hätte die Aktie ein moderates Kurs-Gewinn-Verhältnis (2010) um neun. Dabei kann Bauer durchaus mehr verdienen als erwartet. In diesem Jahr wird das Familienunternehmen etwa drei Viertel seines Umsatzes von voraussichtlich 1,4 Milliarden Euro im Ausland machen. Mit dem brasilianischen Tiefbohrunternehmen Brasfond wurde im Februar ein neues Gemeinschaftsunternehmen zum Verkauf von Tiefbohrgeräten geschlossen – damit kann Bauer an Aufträge des Energieriesen Petrobras kommen. In Jordanien kaufte Bauer gerade 60 Prozent des Bohrspezialisten Site Group, der stark bei der Erschließung neuer Wasserquellen ist. Die Aktie hat das Zeug zum Konjunkturprogramm-Profiteur: Sollten staatliche Programme demnächst in konkrete Aufträge münden, ist Bauer mit seinen Maschinen und Dienstleistungen für den Bau von Brücken, Kläranlagen, Kraftwerken oder U-Bahnen vorn mit dabei.

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