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Aktientipp Iberdrola: Obama zahlt mit

Nach der Übernahme des amerikanischen Stromproduzenten Energy East plant der spanische Versorgen Investitionen in den USA in Milliardenhöhe. Weil es alternative Energien sind, gibt es Subventionen.

Kursverlauf der Iberdrola-Aktie 2007-2009

Knapp 300 Millionen Dollar Subventionen erhielt Iberdrola soeben aus dem US-Staatsfonds für erneuerbare Energien. Das Geld fließt in mehrere Windkraftanlagen, die der spanische Versorger in den US-Bundesstaaten Texas, Illinois, Arizona, North Dakota und Oregon aufbauen will. Seitdem Iberdrola im vergangenen Jahr für umgerechnet gut sechs Milliarden Euro den amerikanischen Stromproduzenten Energy East kaufte, sind die Spanier in Nordamerika die Nummer zwei im Geschäft mit Windenergie, das vor allem von Präsident Barack Obama vorangetrieben wird. Bis 2012 dürften die Iberdrola-Manager weitere drei bis vier Milliarden Euro in Wind investieren.

Stromkundengeschäft läuft schwach

Iberdrola ist ein Gewinner des weltweiten Booms alternativer Energien. Ein Viertel ihrer Stromproduktion holen die Spanier aus Wind und Wasserkraft. Mit 14 Prozent sind sie am Windturbinenhersteller Gamesa beteiligt.

Schwachstelle im Konzern ist das Geschäft mit Stromkunden in Spanien. Die konjunkturbedingt flaue Nachfrage auf der Iberischen Halbinsel drückte den Konzerngewinn im ersten Halbjahr um 23 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Im zweiten Halbjahr dürfte die Stromabnahme mit der Erholung der allgemeinen Wirtschaft wieder zunehmen. Iberdrola-Aktien sind mit einem KGV 2010 von zwölf moderat bewertet und werfen fünf Prozent Dividendenrendite ab.

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