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Aktientipp Royal Dutch Shell: Öl geht immer

Auch wenn der Ölpreis weiter fällt, ist der britisch-holländische Ölriese Shell für die Zukunft gut gerüstet. Anleger dürfen sich freuen: Die Dividende ist nochmal gestiegen.

Kursentwicklung/Total Return der Royal Dutch Shell Aktie zwischen 1990 und 2009

Rezession und Ölpreisverfall von mehr als 100 Dollar pro Barrel seit Juli 2007 verleiten das Management des britisch-holländischen Ölmultis nicht zu Schnellschüssen. Das Investitionsbudget von gut 30 Milliarden Dollar für 2009 wird nicht gekappt. Auch an der Dividende wird nicht gedreht. Im Gegenteil: Die Ausschüttung für das Märzquartal wird sogar um fünf Prozent auf 0,42 US-Dollar je Aktie erhöht. Hochgerechnet aufs Jahr wirft die Ölaktie damit eine Dividendenrendite von mehr als sechs Prozent ab. Mit soliden Dividendeneinnahmen lassen sich auch längere Durststrecken an den Börsen meistern. Zu Unrecht werden die Aktien der integrierten Ölkonzerne als langweilig abgetan.

Ölpreis vor Stabilisierung

Rechnet man die gezahlten Dividenden mit ein, verdienten Anleger mit Shell seit 1990 gut 400 Prozent, der Dax schaffte einschließlich Dividenden lediglich 150 Prozent. Klar, Shell wird den Rekordgewinn von 2008 (31,4 Milliarden Dollar) nicht so rasch toppen. Doch der Ölpreis wird sich auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Die Opec wirkt entschlossen, den Preisrückgang mit starken Produktionskürzungen zu bekämpfen.

Der Crash hat überdies dafür gesorgt, dass bereits fertig geplante Projekte gestoppt werden und viele unkonventionelle Quellen nicht mehr gewinnbringend ausgeschöpft werden können. Am Ende wird die Ölproduktion noch schneller zurückgehen als die Nachfrage.

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