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Aktientipp UBS: Aus der Schlinge

Im Steuerstreit zwischen der Schweiz und den USA ist die schweizerische Großbank UBS glimpflich davongekommen. Dennoch bleiben Risiken für Aktionäre.

Kursverlauf der UBS-Aktie 2007-2009

Als Befreiungsschlag für die Schweizer Großbank werten die Investoren den Ausstieg der eidgenössischen Regierung und die Klärung im Steuerstreit zwischen der Schweiz und den USA in Sachen UBS. Aus diesem ist die Bank relativ glimpflich davongekommen ohne die befürchtete Milliardenbuße. So war das sechs Milliarden Schweizer Franken schwere UBS-Aktienpaket, von dem sich der Staat jetzt trennte, ein Selbstgänger und nahezu vierfach überzeichnet.

UBS bleibt weltgrößter Vermögensverwalter

Die Börse wettet darauf, dass sich bei der UBS nun der Risikoabschlag verringert. Immerhin sei allein das Private Banking mehr wert als die aktuelle Börsenbewertung von gut 60 Milliarden Schweizer Franken, sagt Teodoro D. Cocca, Professor für Asset Management an der Johannes Kepler Universität Linz. Obwohl Kunden seit Anfang 2008 etwa 280 Milliarden Franken abzogen, ist die UBS mit einem verwalteten Vermögen von 2250 Milliarden Franken noch immer der größte Vermögensverwalter der Welt. Allerdings wird sich das verloren gegangene Vertrauen nicht so rasch zurückgewinnen lassen und der Geldabfluss vorerst anhalten. Die Existenz der UBS mag nicht mehr bedroht sein, doch dürften immer noch erhebliche Risikopositionen in der Bilanz schlummern. Entsprechend geeignet ist die Aktie nur für risikofreudige Anleger.

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