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Chancen für Wetter-Wetten Im Wetterchaos am Frost verdienen

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Ein argentinischer Bauer in Quelle: dpa

Allerdings sind scheinbar präzise Prognosen, die über fünf Tage hinausgehen, mit Vorsicht zu genießen. Schon im Winter 2009/2010 hatten sich einige Hegdefonds mit riskanten Wetter-Wetten verspekuliert und mussten sich auflösen. Hinzu kommt, dass der Preis für Öl und Gas stark an den Konjunkturverlauf gekoppelt ist und der zeigt derzeit nach oben. So legte der Index Dow Jones UBS Natural Gas seit dem 27. Dezember um 4,5 Prozent zu.

Da die Aussichten für Öl und Gas momentan nicht eindeutig sind, sollten Anleger bei Wetten vorsichtig sein und den Start ins neue Jahr abwarten. Wenn Wetterprognosen und Konjunkturtrend in eine Richtung laufen, haben Wetten auf einen harten oder milden Winter die besten Chancen.

Dürre treibt den Sojapreis

Während auf der Nordhalbkugel der Winter regiert, verstärken Trockenheit in Südamerika den Preisauftrieb bei Agrarrohstoffen. Hauptprofiteur ist derzeit der Sojapreis. Vertrocknete Äcker in Argentinien zur Zeit der Aussaat verteuern Soja an den Terminmärkten. Die Spekulanten erwarten eine schlechtere Ernte im Frühjahr als bisher angenommen.

Gleichzeitig sollen Chinas Sojaimporte im kommenden Jahr stärker steigen als bisher angenommen. Laut US-Landwirtschaftsministerium wird China statt 55 Millionen voraussichtlich 57 Millionen Tonnen importieren.  Zudem soll die weltweite Sojaernte in der Saison 2010/2011 mit 257 Millionen Tonnen etwa drei Millionen Tonnen weniger erbringen als 2009/2010. Dies treibt den Sojapreis weiter nach oben - und Anleger können daran kräftig verdienen. So stieg beispielsweise das Zertifikat ETFS Soybeans von ETF Securities im Dezember um etwa zehn Prozent.  

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    Da auch der Maispreis wegen Regenmangels in den südamerikanischen Anbaugebieten anstieg, Weizen und Zucker sind ebenfalls wetterbedingt verteuerten, profitierten auch Anleger, die in einen Indexfonds mit Agrarrohstoffen investiert haben. Der EasyETF GSCI Agriculture & Livestock beispielsweise stieg im Dezember um 13 Prozent. Da Experten auch im kommenden Jahr mit einer steigenden Nachfrage nach Agrarrohstoffen insbesondere aus China rechnen, sollten Anleger mit Zertifikaten oder Indexfonds am Ball bleiben.

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