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Chronik Finanzkrise: Vom Immobilienboom zum Börsen-Crash

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Fannie Mae Gebäude in Quelle: AP

4. Juli: Nach einer Studie der US-Investmentbank Goldman Sachs beläuft sich der zusätzliche Kapitalbedarf der europäischen Banken auf insgesamt 60 bis 90 Milliarden Euro.

7. Juli: Fannie Mae und Freddie Mac könnten, so hat es die Investmentbank Lehman Brothers errechnet, wegen veränderter Bilanzierungsvorschriften einen zusätzlichen Kapitalbedarf von rund 75 Milliarden Dollar haben.

Blick auf das Logo der Quelle: dpa

10. Juli: Zweitgrößter Banken-Crash in der US-Geschichte: Die Hypotheken- und Bausparbank IndyMac wird geschlossen. Der US-Senat beschließt ein Gesetz, das schätzungsweise 400.000 verschuldeten Hausbesitzern Entlastung verspricht.

13. Juli: Nach dem Zusammenbruch von IndyMac wollen die US-Regierung und die Notenbank mit einem umfangreichen Hilfspaket die angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac stützen.

16. Juli: Der Deutsche Aktien-Index rutschte kurzzeitig auf 5999 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit Oktober 2006.

17. Juli: Lehren aus der Finanzkrise: Mit neuen Bilanzstandards wollen die Großbanken einen Neuanfang starten.

18. Juli: Die Aktienkurse fast aller Banken steigen innerhalb von zwei Tagen um mehr als zehn Prozent. Die Zahlen der Citigroup sind überraschend gut ausgefallen - die Abschreibungen sind geringer als erwartet.

21. Juli: Die Bank of America macht das vierte Quartal in Folge weniger Gewinn. Allerdings übertraf das Ergebnis die Markterwartungen.

21. Juli: Die von der Finanzkrise gebeutelten Anleger schlagen zurück. Scharen von Investoren fordern bei Banken, Fonds und Vermittlern verlorene Milliarden ein. Wie Sie sich als geprellter Aktionär, Anleihe-, Fonds- und Zertifikateinhaber Ihr Geld zurückholen können, verrät die WirtschaftsWoche.

28. Juli: Bei der zum Verkauf stehenden Mittelstandsbank IKB, die von der Finanzkrise hart getroffen wurde, gibt es einen Favoriten: Angeblich ist es der europäische Ableger des US-Finanzinvestors Ripplewood.

29. Juli: Notverkauf zum Schleuderpreis und eine neuerliche Kapitalerhöhung: Mit diesem Doppelschlag sucht die angeschlagene US-Investmentbank Merrill Lynch einen Weg aus der Finanzkrise. Die Lage spitzt sich für Merrill Lynch zu: Innerhalb eines Jahres hat die Investmentbank einen Verlust von 19 Milliarden Dollar angehäuft.

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