WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen
Benachrichtigung aktivieren
Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Themen der WirtschaftsWoche informieren? Sie erhalten 1 bis 3 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft
Erlauben Sie www.wiwo.de, Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert
Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Themen der WirtschaftsWoche auf dem Laufenden. Sie erhalten 1 bis 3 Meldungen pro Tag.
Wiwo Web Push

Chronik Finanzkrise: Vom Immobilienboom zum Börsen-Crash

Seite 12/23

21. August 2008: Der US-Finanzinvestor Lone Star will die IKB nach einer Übernahme wieder auf ihr Kerngeschäft Mittelstandsfinanzierung ausrichten. „Wir werden die bestehende Positionierung der Bank als Mittelstandsbank stärken und konsequent ausbauen“, sagte der Deutschlandchef von Lone Star, Karsten von Köller, heute in Frankfurt.

22. August 2008: Und dann wollen die Anleger auch noch Geld zurück. Die Deutsche Bank entgeht einer Anklage in der Affäre um umstrittene Anleihengeschäfte in den USA, indem sie diese für Milliarden wieder zurückkauft.

08. September 2008: Mae und Mac am Ende. Die beiden größten Baufinanzierer in den USA werden wegen ihres drohenden Bankrotts in staatliche Obhut genommen. Die US-Regierung übernimmt die Kontrolle bei Fannie Mae und Freddie Mac. Damit sollen laut Finanzminister Henry Paulson größere Schwankungen auf den Finanzmärkten vermieden werden. Diese Hoffnung ist aber vergeblich.

15. September 2008: Hiobsbotschaften aus den USA haben die Finanzkrise dramatisch zugespitzt: Die US-Investmentbank Lehman Brothers ist pleite, Merrill Lynch verkauft. Das sorgte für Panik unter den Anlegern: Der deutsche Leitindex Dax fiel heute zeitweise unter 6000 Punkte und rutscht somit auf den tiefsten Stand seit Oktober 2006.

Ein Mann verlässt das Lehman Quelle: rtr

16. September 2008: Notenbanken pumpen Milliarden in die Finanzmärkte, doch die Kurse fallen weiterhin. Zudem fürchten Investoren, dass der größte US-Versicherer American International Group (AIG) ebenfalls pleite geht. Die Schockwellen aus den USA erreichen Deutschland: Auch deutsche Großbanken werden unter den Wall-Street-Turbulenzen leiden. Für den deutschen Einlagensicherungsfonds dürfte die Lehman-Pleite zum Belastungstest werden.

17. September 2008: Erste Zeichen von Entspannung in den USA: Die Fed springt für AIG mit einem Rettungspaket über 85 Milliarden Dollar in die Bresche. In den USA gerät die Staatsbank KfW erneut in schiefes Licht: Sie hatte am Montag, dem 15. September 2008, rund 300 Millionen Euro an die bereits insolvente Bank Lehman Brothers überwiesen. Das Geld ist futsch, und Politiker sind wenig erfreut über die neuerliche Panne.

19. September 2008: Am Tag zuvor pumpten Notenbanken insgesamt 180 Milliarden Dollar in die Finanzmärkte, um die Liquidität zu erhöhen. Das zeigt Wirkung: Die Börsenkurse zeigen erstmals seit Tagen deutlich nach oben. Die britische HBOS geht mit dem Finanzkonzern Lloyds TSB zusammen. Bei der KfW zeigt die Lehman-Überweisung Konsequenzen: Der Schaden beträgt eine halbe Milliarde Euro, zwei Vorstände werden suspendiert.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
Diesen Artikel teilen:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%