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Chronik Finanzkrise: Vom Immobilienboom zum Börsen-Crash

Seite 17/23

Commerzbank-Zentrale in Quelle: dpa

5. November 2008: Die EU-Kommission will die staatlichen Hilfen für die Commerzbank überraschend einer besonderen Prüfung unterziehen. Angeblich entspricht der vereinbarte Zinssatz nicht den Vorgaben der Kommission.

7. November: Die deutschen Opfer der Kaupthing-Pleite schauen neidisch auf die Niederlande und Großbritannien: Die dortigen Regierungen blockieren IWF-Hilfen für Island und zwingen den Inselstaat so zu rascher Hilfe für Anleger aus beiden Ländern. Gleichzeitig wächst nach den neuerlichen KfW-Verlusten die Wut auf die Minister Glos (CDU) und Steinbrück (SPD).

10. November: Nach einer Einschätzung von Goldman Sachs werden sich die Verluste im Zuge die Finanzkrise auf bis zu 1,4 Billionen Dollar belaufen. Davon seien bisher lediglich 800 Mrd. Dollar bekannt, sagte Chefvolkswirt Jan Hatzius am Montag. Dies bedeute, dass Banken und Volkswirtschaften noch harte Zeiten bevorstünden. Derweil leidet der Kurs der Aktie des Instituts selbst unter der Krise.

Horrormeldungen von den Autobauern

12. November: Der Ruf nach dem Staat als Retter eint viele Branchen: Erst die Banken, dann die Autobauer und jetzt auch noch die Immobilienfonds-Anbieter. Die wollen allerdings kein Geld, sondern gesetzliche Hilfe.

15. November: Autobauer drosseln ihre Produktion. Und nun ruft die Opel, die deutsche Tochter des US-Autobauers General Motors (GM), nach staatlicher Hilfe. Eine Bürgschaft über eine Milliarde Euro möchte das Unternehmen vom deutschen Staat erhalten. Opel befürchtet, dass das Mutterhaus bald nicht mehr überweisen kann. Ohne staatliche Hilfe wären demnach die Produktion bei Opel und damit 25.000 Arbeitsplätze gefährdet.

US-Autobauer betteln um ihr Überleben

16. November: Die Wirtschaftsnationen tagen - im Kampf gegen eine der schwersten Wirtschaftskrisen aller Zeiten wollen die weltgrößten Industrie- und Schwellenländer das globale Finanzsystem mit einer umfassenden Reform stabilisieren.

19. November:  Die Chefs der drei großen US-Autobauer haben mit Warnungen vor einem Kollaps der Autoindustrie ihrer Bitte um einen neuen Milliarden-Staatskredit Nachdruck verliehen. Sie wünschen sich 25 Milliarden Dollar Hilfe von den USA. Derweil beziffert der deutsche Autobauer Opel den möglichen Ausfall schlimmstenfalls auf 1,8 Milliarden Euro.

Aber auch die chemische Industrie leidet. BASF kassierte seine Gewinnziele. Der weltweit größte Konzern der Branche muss seine Produktion massiv drosseln.

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