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Chronik Finanzkrise: Vom Immobilienboom zum Börsen-Crash

Seite 19/23

Josef Ackermann, Quelle: dpa

22. Dezember 2008: Hypo Real Estate will mehr als die Hälfte seiner Arbeitsplätze streichen. Zeitgleich haben Anleger den krisengeschüttelten Immobilienfinanzierer auf Schadenersatz verklagt.

5. Januar: Der Pharma-Milliadär Adolf Merckle begeht Selbstmord, sein Konzern steht vor der Zerschlagung. Merckle hatte sich im Zuge der Finanzkrise verzockt. Der Arzt und Suizidforscher Manfred Wolfersdorf erläutert im WirtschaftsWoche-Interview die Selbstmordgedanken vieler Führungskräfte.

Commerzbank teilverstaatlicht

8. Januar 2009: In einer bisher einmaligen Aktion in Deutschland beteiligt sich der Bund direkt am Aktienkapital der zweitgrößten Privatbank des Landes. Die Commerzbank soll mehr als zehn Milliarden Euro aus dem Banken-Rettungsfonds bekommen.

9. Januar: Die Postbank erwartet für das Gesamtjahr 2008 hohe Verluste. Das vierte Quartal brachte weitere Belastungen.

Weiterhin Krise bei den Banken

14. Januar: Die Deutsche Bank hat einen Verlust von 4,8 Milliarden Euro für das vierten Quartal 2008 bekannt gegeben. Damit schließt der Bankkonzern auch das Gesamtjahr mit einem Milliardenminus ab. Vorstandschef Josef Ackermann gesteht Fehler ein.

14. Januar: Der Bund prüft einen Einstieg beim angeschlagenen Finanzkonzern Hypo Real Estate. Noch einen Tag zuvor hatte Bundeskanzlerin Merkel erklärt, sie strebe keine weitere Staatsbeteiligung bei Unternehmen an.

15. Januar: Finanzkrise beutelt Großbanken erneut. Ein unerwarteter Gewinn der US-Großbank JPMorgan Chase hat die am Aktienmarkt grassierenden Sorgen um die Finanzbranche nicht vertrieben. Besonders im Fokus: Die Bank of America und die Citigroup.

17. Januar: Die Krise spitzt sich zu, Berlin muss immer neue Banken mit Milliardensummen retten. Welche Blasen als Nächstes platzen werden.

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