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Chronik Finanzkrise: Vom Immobilienboom zum Börsen-Crash

Seite 22/23

Hypo-Real-Estate-Bank in Quelle: dpa

06. März:  Seit Monaten weigert sich der krisengebeutelte US-Versicherer AIG, die Namen seiner Vertragspartner für Swap-Geschäfte herauszugeben. Nun fordern US-Politiker immer deutlicher eine solche Namensliste ein. Europas Banken stehen bittere Tage bevor – denn sie zählten zu AIGs eifrigsten Geschäftspartnern.

12. März: Durch die Finanzkrise ist die Zahl der Milliardäre weltweit um ein Drittel gesunken. Ihr Gesamtvermögen hat sich halbiert. Zu den Absteigern gehören bekannte Namen und der jüngste Milliardär ist nun ein Deutscher.

Hypo Real Estate vor der Verstaatlichung

23. März: US-Finanzminister Geithner hat seinen Plan zur Rettung der Banken vorgestellt. Gemeinsam mit Privatinvestoren sollen faule Wertpapiere für bis zu eine Billion Dollar aufgekauft werden.

24. März: Die USA wollen sie gemeinsam mit Privatinvestoren hochziehen, in Deutschland wird darum gerungen: Nun fordern Wirtschaftsforscher die schnelle Schaffung einer Bad Bank zur Entsorgung fauler Wertpapiere. Doch die Politik bremst.

26. März: Die WestLB soll über ein Bieterverfahren verkauft werden - gegebenenfalls auch an Privatbanken. Damit reagiert das angeschlagene Düsseldorfer Institut auf Forderungen der EU-Kommission. Auch die HSH Nordbank und die BayernLB bekommen den Druck aus Brüssel zu spüren.

27. März: IKB-Rettung, Lehman Brothers, Island und Wertberichtigungen stürzen die staatseigene Bank KfW tief in die roten Zahlen. Zugleich schwelt ein Rechtsstreit mit Ex-Vorständen. Es geht um hohe Gehaltszahlungen und dicke Pensionen.

03. April: Das Verhandlungsergebnis der 20 Staats- und Regierungschefs ist ermutigend. Es zeigt, dass es doch eine Weltgemeinschaft gibt, die sich auf gemeinsame Ziele und Wege einigen kann.

03. April: Der Bundesrat hat das umstrittene Enteignungsgesetz für die Hypo Real Estate (HRE) ohne Vermittlungsverfahren genehmigt. Großaktionär J.C. Flowers will rechtliche Schritte prüfen. Die HSH Nordbank darf hingegen nach der Landtagssitzung in Kiel mit einem 13 Milliarden Euro schweren Rettungspaket rechnen.

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