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Führungs-Spitzen

Die Farce der FIFA

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Wegen Korruptionsvorwürfen Quelle: dapd

Das ist ungefähr so cool wie ein Unternehmen, das beschließt, dass künftig nicht mehr nur die Chefs bei einer lukrativen Auftragsvergabe einen Kickback bekommen, sondern die gesamte Mitarbeitermannschaft. Schließlich bezeichnet sich die Fifa als Pyramide, die breit auf den kleinen Fußballvereinen überall in der Welt sitze, so wie ein Konzern auf den Schultern der Mitarbeiter ruht, bis runter zum Pförtner. In so einem Laden können die Kunden und Lieferanten Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit genauso abschreiben wie die kleinen Sportclubs die Fairness der Fifa. 

Künftig alle bestechen, nicht mehr nur ein paar

Am Ende ist die Fifa auch bloß ein Unternehmen, denn die Föderation treibt die Kommerzialisierung des Fußballs gnadenlos voran. Allein durch die Vermarktung der WM der Männer nimmt die Fifa Milliarden ein – zum Teil auch noch steuerbefreit wie für die Ausrichtung der Spiele 2006 in Deutschland. Fragt sich nur, wo die Schiedsrichter des Gesetzgebers bleiben. Werden andere Organisationen so gemanagt wie die Fifa, taucht nämlich irgendwann die Staatsanwaltschaft auf. Bleibt nur zu hoffen, dass die Schweizer Mut fassen und diese Seppelei mal gründlich auseinandernehmen.

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