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Geldanlage Wetten auf das Wetter

Frost, Hitze und Stürme bewegen die Preise von Aktien, Agrarrohstoffen und Energie. Wie Profis mit dem Wetter Geschäfte machen, wie Privatanleger mitmischen können.

Schneechaos auf der A20: Quelle: dpa

Gewöhnlich fährt Walter Cornelius seinen Ford Focus sportlich. In den vergangenen Tagen aber kroch der Jurist nur noch über die rutschigen Straßen von Wiesbaden – mit Sommerreifen. Seine abgefahrenen Winterreifen liegen im Kofferraum. Der Monteur in der Werkstatt seines Vertrauens hatte abgewinkt: Die alten Schlappen ziehe er nicht mehr auf, neue müssten her. Wartezeit: mindestens eine Woche. Ähnlich wie Autofahrer litten Hausbesitzer, die zu wenig Heizöl gebunkert hatten: Von 65 Euro pro 100 Liter am 1. November zog der Preis auf 72 Euro an.

Des einen Leid, des anderen Freud: Die starke Nachfrage nach Winterreifen – zusätzlich befeuert durch die neue Winterreifenpflicht – beschert Reifenhändlern Rekordumsätze. Internet-Händler Delticom hob Ende November seine Gewinnprognose an, die Aktie stieg in vier Wochen 40 Prozent. Spekulanten, die den Heizöl-Indexfonds ETFS Heating Oil kauften, gewannen seit Anfang November 13 Prozent, doppelt so viel wie der Ölpreis.

Nur mit dem Trend wetten

Kein Zweifel: Mit Wetten auf das Wetter lässt sich Geld verdienen. Extreme Kälte treibt die Energiepreise, die Streusalznachfrage zieht an, Frost und Hitze reduzieren Ernten und verknappen das Angebot. Fast jedes Unternehmen trägt ein Wetterrisiko. Bei Agrarfirmen oder Winterreifenherstellern ist das offensichtlich. Aber auch bei Spediteuren, Händlern, Fluggesellschaften und Rückversicherungen spielt das Wetter eine Rolle für Umsatz, Gewinn und Cash-Flow.

Als Verbraucher leiden wir unter gestrichenen Flügen, knapp werdenden Winterreifen, steigenden Heizöl- und Kaffeepreisen. Als Anleger aber haben wir die Chance, dem Wetter über Investments an der Börse Gewinne abzutrotzen.

Doch Vorsicht: Eindimensionale Wetter-Wetten sind riskant. Das Wetter ist nur eine Einflussgröße, die auf den Preis von Öl, Strom, Gas oder Aktien wirkt. Sie wird von vielen anderen überlagert. Stimmen Gewinnentwicklung und Geschäftsmodell, kann ein Wetterimpuls den Auftrieb einer Aktie verstärken, wie bei Delticom. Hätte das Unternehmen aber zum Beispiel seine Lieferprozesse nicht im Griff, könnte ganz Deutschland ein Jahr im Schnee versinken – der Aktie würde das nicht helfen.

Das bedeutet: Wettereinflüsse können Trends verstärken, sie aber nicht drehen. Der Rekordsommer 2003 etwa hätte Braukonzernen ein deutliches Plus verschaffen müssen. In Deutschland schenkten Biergärten und Kneipen dennoch zwei Prozent weniger aus als 2002 – Bier ist out.

Generell ist der Wettereinfluss auf den Aktienkurs umso höher, je stärker ein Unternehmen von einem einzelnen Produkt abhängig ist, je kleiner der regionale Markt ist, den es abdeckt, und je wetterempfindlicher das Geschäftsmodell ist. Eine Schweizer Bergbahn etwa ist stärker von der Schneelage in den Alpen abhängig als ein weltweit agierender Wintersportartikler – Ski und Zipfelmützen lassen sich in anderen Teilen der Welt verkaufen, wenn in Europa kein Schnee liegt. Auch Autozulieferer Continental profitiert vom Winterreifenboom, anders als bei Delticom bringen Reifen aber nur ein Viertel des Umsatzes. Entsprechend kleiner fiel das Kursplus seit Ende November aus.

Gefangen im Eis Quelle: dpa

Die Preise für Strom, Öl oder Gas werden maßgeblich von der Konjunktur bestimmt. Verbessern sich die Aussichten, ist die Wirkung eines kalten Winters auf den Gaspreis hoch. Bei Agrarrohstoffen ist entscheidend, wie stark die Anbaugebiete regional konzentriert sind. Ein Großteil der weltweiten Zuckerproduktion kommt aus Indien und Brasilien. Sind die Wetterverhältnisse in beiden Ländern schlecht, geht der Zuckerpreis durch die Decke.

„Ernteerträge werden zu 70 Prozent vom Wetter beeinflusst“, sagt Ralf Oberbannscheidt, Geschäftsführer des Vermögensverwalters Global Thematic Partners, der den Fonds DWS Invest Global Agribusiness managt. Dürre und Nässe etwa haben die Zuckerrohrernten in diesem Jahr schlechter ausfallen lassen als erwartet. Anfang 2010 wurden noch Rekordernten in Brasilien und Indien erwartet, ab Mai aber schoben Meldungen über starke Regenfälle in Brasilien und Trockenheit in Indien den Zuckerpreis. Zwischen Mitte Mai und Ende Juli stieg der Index S&P Sugar um 40 Prozent. Als im Sommer und Herbst in Brasilien zu wenig und im drittgrößten Exportland Australien zu viel Regen fiel, legte der Preis für Zucker bis Anfang November um weitere 70 Prozent zu. „Statt eines deutlichen Plus in der Erntesaison 2010/11 ist nur ein kleiner Zuwachs zu erwarten“, sagt Carsten Fritsch, Rohstoff-Analyst der Commerzbank. Der Weltverband der Zuckerproduzenten hat seine Schätzung für den Angebotsüberschuss 2011 von 3,2 auf 1,3 Millionen Tonnen reduziert.

Alles auf Zucker

Zucker dürfte knapp bleiben. Profiteure sind der brasilianische Zuckerkonzern Cosan, die deutsche Südzucker oder das Zertifikat der Commerzbank, das seit April gut 350 Prozent und seit Ende November noch mal gut 10 Prozent Gewinn brachte.

Ähnlich sensibel wie Zucker reagiert der Weizenpreis auf Wettereinflüsse. Starke Regenfälle in Kanada im Frühjahr und die Sommer-Hitzewelle in Russland trieben den Weizenpreis im Juli um 32 Prozent nach oben. Ein Weizen-Zertifikat (WirtschaftsWoche 29/2010) legte in der Spitze um 34 Prozent zu.

Mit einer Saison Verzögerung schlägt ein weiterer Effekt der wetterbedingten Ernteausfälle an der Börse durch: Steigende Preise von Zucker und Weizen erhöhen für Farmer den Anreiz, mehr Flächen zu bewirtschaften. Damit steigt dann die Nachfrage nach Pestiziden, Saatgut und Dünger. Profiteure sind Saatguthersteller (Monsanto, KWS Saat), Hersteller von Pestiziden (Syngenta, Dow Chemical) und Düngemittelproduzenten (Potash, K+S).

Der deutsche Dax-Konzern K+S profitiert gleich doppelt von Wettereinflüssen: Zum einen über steigenden Düngemittelverbrauch nach Missernten, zum anderen als Streusalz-Produzent vom Winterwetter. Unterm Strich macht Europas größter Salzhersteller zwar nur zwölf Prozent seines Umsatzes mit Streusalz. Die Reflexe der Anleger, die den Engpass des vergangenen Winters noch vor Augen haben, funktionieren dennoch: Seit dem Wintereinbruch am 26. November stieg die Aktie fast dreimal so stark wie der Dax.

Eine Wetter-Wette mit K+S über mehrere Wochen hätte aber nur dann Erfolg, wenn es auch in den USA und Kanada, wo K+S über die Tochter Morton Salt vertreten ist, einen harten Winter gibt. Ende 2009 lief die Streusalzproduktion von K+S in Europa auf Volllast, in Nordamerika aber stapelten sich die Salzsäcke in den Depots, weil Tauwetter herrschte.

Ein Sturm peitscht die Ostsee Quelle: dpa

Autofahrer graust es vor glatten Straßen, Flugreisende vor heftigen Stürmen. Als Hurrikan Katrina im August 2005 über New Orleans hinwegfegte, zerlegte es an den US-Börsen vor allem kleinere Fluglinien aus den Südstaaten. Airtran Airways, ein Billigflieger aus Florida, verlor im August 12,5 Prozent. Lufthansa oder andere internationale Airlines blieben zumindest an der Börse vom Wirbelsturm verschont.

Profis wetten auch auf Stürme in Europa. Wer etwa mit Strom handelt und den Wind besser einschätzen kann als andere, kauft Ökostrom billiger ein und verkauft ihn teurer. „Die Windstärke lässt sich zwar nur für die nächsten 72 Stunden seriös voraussagen“, sagt Eric Stein, Meteorologe bei RWE, „aber eine bestimmte Konstellation von Hoch- und Tiefdruckgebieten über den Britischen Inseln und dem Festland spricht für starken Wind über mehrere Tage.“ Stein ist einer von vier Meteorologen bei RWE, die neben den Berufshändlern auf dem RWE-Handelsraum arbeiten.

Wer Wind Sät...

Schon vor zehn Jahren hat RWE Wetter und Klima als wichtige Parameter für den Energiehandel identifiziert. „Etwas besser als die Windmengen lassen sich die Einspeisemengen der norwegischen oder österreichischen Wasser- und Pumpspeicherkraftwerke vorausberechnen“, so Stein. So lassen starke Tiefs Rückschlüsse auf die Niederschlagsmengen und damit die Füllmengen der Stauseen zu.

Eine länger laufende Wette auf den Strompreis in Skandinavien hat der schwedische Hegdefondsmanager Henrik Wennberg laufen: „Ein kalter, trockener Winter bedeutet geringen Schneefall und damit weniger Schmelzwasser für die Stauseen im Frühjahr“, sagt er. Mit halbvollen Stauseen ließe sich weniger Strom aus Wasserkraft erzeugen. Da Strom aus Wasser billiger sei als der aus Kohle und Gas, stiege der Strompreis insgesamt.

Wennbergs statistische Modelle, die auf langjährigen Wettermessungen basieren, signalisieren ihm jetzt aber das Gegenteil: Der Winter werde mild, eher von atlantischen Tiefs als von kontinentalen Kältehochs über Skandinavien bestimmt. Also setzt er auf einen fallenden Strompreis. Bisher hat er mit seinen Wetten richtig gelegen: Sein Hegdefonds Plenum Power Surge verdiente in diesem Jahr 14 Prozent.

Auch konventionelle Kraftwerke können sich nicht vom Wetter abkoppeln (siehe Kasten Seite 102). Um Atommeiler zu kühlen, sind große Mengen Wasser nötig. Trocknen die Flüsse in heißen Sommern aus, müssen Meiler abgeschaltet werden.

Im Rekordsommer 2003 verlor die RWE-Aktie in der ersten Juli-Hälfte deshalb kräftig, der Aktienkurs von E.On stagnierte. Kurz vor dem milden Winter 2006/07 lief dagegen E.On deutlich schlechter als RWE. "E.On ist als wichtiger Gaslieferant tendenziell stärker vom Winterwetter betroffen als RWE, die stärker vom Stromgeschäft abhängt“, sagt Bernhard Jeggle, Analyst bei der LBBW. Grob geschätzt macht E.On etwa ein Drittel des Umsatzes mit Gas und zwei Drittel mit Strom.

Auch ein Hurrikan bietet Quelle: dapd

Gasversorger verdienen in harten Wintern gut: So rechnet die Berliner Gasag für jedes Grad mehr unter null mit einem zusätzlichen Gasabsatz von fünf Prozent. Tendenziell gilt also, dass E.On von einem harten Winter profitiert und die RWE-Aktie in trockenen Sommern leidet.

Noch spannender als jahreszeitliche Ausreißer in Deutschland sind tropische Wirbelstürme, weil sie in wenigen Tagen milliardenschwere Schäden verursachen können – vor allem an den Ölplattformen im Golf von Mexiko. Anleger, die in die Ölbranche investieren, warten daher jedes Frühjahr auf die erste Hurrikan-Prognose der US-Wetterbehörde NOAA.

Tropischer Börsensturm

Die Prognose basiert vor allem auf Messwerten für die Oberflächentemperatur des Atlantik. Je höher die Wassertemperatur, desto mehr Energie kann ein Wirbelsturm entwickeln. Die NOAA-Prognose „beeinflusst bereits die Öl-Kontrakte für das dritte und vierte Quartal desselben Jahres, wobei in diesem frühen Stadium andere Faktoren, wie die Nachfrage aus China, Lagerbestände oder Raffinerieauslastung, natürlich noch bei Weitem überwiegen“, erklärt RWE-Experte Stein. Je näher die Hurrikan-Saison (Oktober und November) rückt, desto größer aber ist der Einfluss auf die Kurse. Die Sturmprognosen der Wetterbehörden und der zahlreichen kommerziellen Anbietern in den USA, von denen sich viele fast ausschließlich mit Hurrikanen beschäftigen, werden den Sommer über immer konkreter.

Die Händler spielen nun alle ihr eigenes Spielchen: Jeder weicht ein wenig von der allgemeinen Prognose ab. Der eine wettet auf einen glimpflicheren Verlauf der Saison, indem er in Kontrakten mit entsprechender Laufzeit auf fallende Kurse spekuliert; der andere macht das Gegenteil.

Spannend wird es dann in der Saison selbst. „Es dauert drei bis vier Tage, bis sich aus einem Tropensturm ein Hurrikan entwickelt“, erklärt Stein, „und weitere zwei bis drei Tage, bis man erkennen kann, ob daraus ein verheerender Sturm wie Katrina wird.“ Für den Ölpreis und die Aktienkurse der Förderer relevant ist nun vor allem die Zugbahn des Hurrikans: Trifft er mit voller Wucht auf die Golfküste und wo genau? Stehen dort viele Bohrinseln, wem gehören sie? Legt der Sturm auch Raffinerien lahm? „Die Kontrakte mit kurzer Laufzeit reagieren dann fast nur noch auf die Hurrikane“, sagt Stein.

Der Hurrikan Rita legte 2005 fast 70 Bohrinseln lahm; Rita war noch stärker als Katrina, der im selben Jahr New Orleans flutete. Über die Hälfte der US-Ölproduktion fiel aus, der Spritpreis in den USA verdoppelte sich. Aktien von Ölförderern mit vielen Aktivitäten an der Küste Louisianas, wie Noble, Diamond Offshore oder Dolphin Drilling, erlitten zweistellige Kursverluste.

Verdunstet Quelle: dpa

Noch größer aber sind die Gewinne, wenn die Hurrikan-Saison, wie 2009 und 2010, für die Ölindustrie überraschend glimpflich verläuft, die Prognosen aber schlecht waren. Anleger, die auf eine milde Hurrikan-Saison wetten, kaufen Aktien der Ölförderer. Die Gegen-Wette läuft über ein Short-Zertifikat auf den S&P Oil & Gas Drilling – oder über Rohstoff-Zertifikate, die auf steigende Ölpreise setzen.

Kommt ein Unternehmen durch ein Unwetter zu Schaden, ruft es zuerst nach seiner Versicherung. Katastrophenjahre sind für die Versicherungswirtschaft teure Jahre. Besonders kostspielig war 2005: 70 Milliarden Dollar mussten Versicherungen für Stürme und Fluten zahlen. Allein Katrina kostete sie 30 Milliarden Dollar.

„Wetterextreme in Regionen mit hochversicherter Infrastruktur drücken die Kurse der Rückversicherer“, sagt Thomas Harmer, Fondsmanager bei Ringturm in Österreich. Hoch versichert sind Nordamerika, Westeuropa, Japan und Australien. Entsprechend nervös werden die Aktionäre der Versicherungen, wenn Hurrikane über die USA hinwegfegen oder in Europa Flüsse über die Ufer treten.

Für Stürme bezahlen

Als im Januar 2007 der Orkan Kyrill in Deutschland ganze Wälder umlegte, verlor die Aktie der Münchener Rück gegen den positiven Dax-Trend 7,8 Prozent. Der Konzern bezifferte die eigenen Verluste wegen des Orkans auf 600 Millionen Euro.

Um vom Schaden der Versicherungen zu profitieren, können Anleger auf sinkende Kurse mit Verkaufsoptionen auf einzelne Aktien oder einem Short-Indexfonds auf Versicherungen wetten. Alternativ setzen sie auf steigende Kurse, wenn es den Versicherern nach einem teuren Jahr wie 2005 gelingt, die Prämien zu erhöhen.

Rückversicherungen wälzen einen Teil ihrer Milliardenrisiken auf den Kapitalmarkt ab. Dazu geben sie Katastrophen-Anleihen (Cat-Bonds) aus. Anleger können derzeit über die Fonds Falcon Cat Bond und Clariden Leu Cat Bond sowie über ein Zertifikat der Credit Suisse in Katastrophen-Anleihen investieren. Versicherung und Anleihekäufer schließen über Cat-Bonds eine Wette auf das Eintreten einer Naturkatastrophe ab, die in einer Region einen zuvor definierten Schaden anrichten könnte. Bleibt das Desaster aus, erhält der Besitzer der Anleihe einen hohen Zins und am Ende der Laufzeit sein Kapital zurück. Verwüstet aber ein Hurrikan den Süden der USA, ist das Kapital verloren; es geht an die Versicherung. Je höher das Risiko ist, dass ein Unwetter kommt, desto höher ist der Anleihezins.

Prognosen für die Hurrikan-Saison wirken sich direkt auf die Kurse der Cat-Bonds aus. Kündigen die Meteorologen, wie im Frühjahr, eine Saison mit vielen Wirbelstürmen an, fallen die Kurse der Cat-Bonds. „Im Nachhinein stellten sich Befürchtungen der Wetterexperten als falsch heraus“, sagt Gregor Gawron, Fondsmanager der Falcon Private Bank in Zürich. Die Kurse der Anleihen stiegen, die Zinsaufschläge schrumpften.

„Wir hätten gern die Preisvorteile im Frühjahr genutzt, aber wir konnten kein weiteres Risiko eingehen, zumal auch unsere Prognosen negativ waren“, ärgert sich Gawron heute. Eines haben Wetter-Wetten, so unberechenbar sie sein mögen, eben mit allen anderen Börsengeschäften gemein: Der Gewinn liegt im Einkauf – und im richtigen Abweichen von der Mehrheitsmeinung.

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