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Konjunktur Kupfer kostet mehr als 8000 Dollar

Erstmals seit dem Ausbruch der Finanzkrise hat Kupfer gestern an der Londoner Metallbörse (LME) mehr als 8 000 Dollar pro Tonne gekostet. Es verdichten sich Experten zufolge die Zeichen für eine umfassende Erholung der Nachfrage auf dem Weltmarkt

Bohrungen in einer Kupfermine: Vor allem dank der Nachfrage aus China ist der Kupferpreis wieder nach oben geschnellt. Quelle: IMAGO

rp/HB LONDON. Das Industriemetall Kupfer zur Lieferung in drei Monaten legte in der Spitze um 1,6 Prozent bis auf 8 009,75 Dollar je Tonne zu. Dies war die höchste Notierung seit dem 1. August 2008. Mit der konjunkturellen Eintrübung waren seinerzeit die Nachfrage und damit auch die Preise der meisten Rohstoffe eingebrochen. Nach dem Preisrutsch kostete Kupfer im Dezember 2008 nur noch 2 817,25 Dollar. Vor allem die stärkere Nachfrage Chinas hatte die Preise im vergangenen Jahr langsam, aber sicher wieder nach oben getrieben.

Zuletzt ruhten die Hoffnungen der Marktteilnehmer vor allem auf den positiveren Beschäftigungszahlen aus den USA. Unterstützt wurde der Preisanstieg am Kupfermarkt in London aber auch durch die jüngsten Konjunkturdaten aus China. In der Volksrepublik war die Industrieproduktion im 13. Monat in Folge gestiegen. China und die USA sind die beiden größten Kupferverbraucher der Welt.

"Wir rechnen mit einem weiteren Preisanstieg bis auf 8 200 Dollar in diesem Quartal", sagte Analyst Zeng Chao von Everbright Futures in Schanghai. Optimistisch sind auch die Experten der Société Générale mit Blick auf den Preischart. Sollte bei Kupfer die Marke von 7 850 Dollar halten, sei ein weiterer Anstieg auf 8 140/8 175 und 8 227 Dollar möglich.

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