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Pro und Contra Droht Deutschland ein Fachkräftemangel?

Sind die vielen Warnungen aus der Wirtschaft über einen Fachkräfteengpass in Deutschland berechtigt? In der Zunft der Ökonomen gehen die Meinungen dazu auseinander. Ein Pro und Contra.

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Karl Brenke, Arbeitsmarktforscher am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Quelle: handelsblatt.com

CONTRA: „Nur aus Eigennutz malen die Verbände Deutschland in den schwärzesten Farben“

Von Karl Brenke, Arbeitsmarktforscher am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

Erst war es die angeblich fehlende internationale Wettbewerbsfähigkeit, dann wurden die Arbeitnehmer hierzulande als Freizeitweltmeister tituliert und nun soll es, wie schon öfter in der Vergangenheit, hierzulande einen Fachkräftemangel geben. Irgendwas ist immer mies am Standort Deutschland – folgt man den Unternehmerverbänden.

So verkündete der Branchenverband der Informationstechnik Bitkom im Juni, dass das Wachstum seiner Mitgliedsunternehmen gehemmt würde, weil sie 20.000 offene Stellen zu besetzen hätten. Hört sich viel an, ist es aber nicht. Denn 20.000 entspricht gerade einmal 2,4 Prozent aller Mitarbeiter der Branche. Das ist in etwa die Größenordnung des durch Fluktuation entstehenden und deshalb üblichen Ersatzbedarfs. Also nicht der Rede wert. Selbst wenn es sich bei den gesuchten neuen Mitarbeitern nicht um etwa Betriebswirtschaftler oder Elektroniker handeln würde, sondern allein um EDV-Fachkräfte, könnte der Bedarf über den Arbeitsmarkt gedeckt werden. In Deutschland gibt es derzeit allein unter den Arbeitslosen 29.000  EDV-Fachkräfte.

Noch ein Beispiel. Der Bundesverband deutscher Arbeitgeberverbände  klagte selbst in der tiefsten Krise über einen Mangel an Ingenieuren. Er stützte sich dabei auf Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft. Dabei wird ermittelt, dass nicht alle Ingenieurstellen der Bundesagentur für Arbeit gemeldet werden – was auch ohne Zweifel so ist. Die offenen Stellen für Ingenieure bei der Bundesagentur werden dann mit einem Faktor multipliziert – zuletzt war es der Faktor 7. Dem so ermittelten Wert wird die Zahl der arbeitslos gemeldeten Ingenieure – allerdings nur eines Teils davon – gegenüber gestellt. 

Bei dieser Methode wird zum einen außer Acht gelassen, dass viele Stellenangebote nur darauf beruhen, dass Mitarbeiter die Arbeitgeber wechseln. In gesamtwirtschaftlicher Hinsicht handelt es sich dann nicht um einen zusätzlichen Personalbedarf, und auch nicht um einen Personalbedarf aufgrund des Ausscheidens in den Ruhestand. Zum anderen wird das Angebot an Ingenieuren auf dem Arbeitsmarkt völlig unterschätzt. Denn neben den Arbeitslosen gibt es auch Ingenieure, die mangels besserer Alternative einen berufsfremden Job ausüben, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben und eine Beschäftigung suchen, oder die aus verschiedenen Gründen in der Stillen Reserve stecken. Kein Wunder: Bei solch einer Berechnungsweise kommt man natürlich auf einen Mangel an Ingenieuren.

Tatsächlich ist es so, dass bei den immer wieder herausgestellten  Ingenieuren des Maschinenbaus, des Fahrzeugbaus und der Verfahrenstechnik zusammengenommen in den letzten Jahren die Beschäftigung nur stagniert hat. Das ist insofern positiv, als bei vielen anderen Fachkräften in der Fertigung die Zahl der Arbeitsplätze deutlich unter das Vorkriseniveau gesunken ist. Hätte es aber vielleicht bei diesen Ingenieuren sogar ein Beschäftigungswachstum gegeben, wenn mehr Fachkräfte verfügbar gewesen wären? Allein im Wintersemester 2009/2010 gab es 23.000 Studienabschlussabsolventen in den entsprechenden Fächern, was einem Achtel der Beschäftigten dieser Berufe entspricht.

Es hat gerade im Fach Maschinenbau einen Run auf die Universitäten gegeben. Inzwischen gibt es hier fast so viele Studenten wie Beschäftigte. Bei Mathematikern, Chemikern, Physikern sowie anderen Naturwissenschaftlern gibt es sogar mehr Studierende als Arbeitnehmer. Angesichts der wohl zu erwartenden Fachkräfteschwemme könnte sich die Abwanderung von Fachkräften ins Ausland noch verstärken. Fachkräfte wandern deshalb aus Deutschland ab, weil es an Arbeitsplätzen hierzulande mangelt – jedenfalls an attraktiven.

Warum denn dann die Klagen über einen Fachkräftemangel? Die Verbände wollen eine Vereinfachung der Zuwanderung von Fachkräften. Dabei geht es nicht nur um die durchaus berechtigte Forderung nach dem Abbau bürokratischer Hürden, sondern auch und vor allem um die Löhne. Derzeit gibt es eine Zuzugsschwelle für Arbeitskräfte aus Ländern außerhalb der „alten“ EU, wonach sie eine Anstellung in Deutschland mit einem Jahresgehalt von mindestens 64.000 Euro verweisen müssen. Entsprechend dieser Regelung gab es kaum Zuwanderungen.  Die Verbände wollen diese Hürde auf 40.000 Euro abgesenkt haben; bei einem Alleinstehenden sind das 2044 Euro netto pro Monat einschließlich Sonderzahlungen. Natürlich erwarten die Verbände nicht, dass ein Arbeitsplatz in Deutschland durch eine Minderung des Lohnangebotes verlockernder wird. Es geht offenbar darum, Fachkräfte im mittleren Qualifikationssegment anzuwerben, um hier ein größeres .Angebot an Arbeitskräften zu schaffen.

Im streng ökonomischen Sinne kann es gar keinen Fachkräftemangel geben. Es geht nur um ein mehr oder minder knappes Angebot. Je knapper ein Gut ist, desto höher ist sein Preis. Der Markt sorgt für den Ausgleich von Angebot und Nachfrage. Werden Arbeitskräfte rar, können sie höhere Löhne fordern. Das wird man demnächst in der Niedriglohnregion Ostdeutschland beobachten können. Sind Arbeitskräfte reichlich vorhanden, entsteht ein Druck auf die Löhne. Offenbar gab es in den letzten Jahren keine ausgeprägte Knappheit an Fachkräften, denn deren Löhne sind kaum gestiegen, und die Zuwächse fielen nicht höher als bei den Wenigqualifizierten aus.

Ein weiteres Indiz dafür, dass die Klage über einen derzeitigen Fachkräftemangel unbegründet ist. Damit sich die Löhne auch in den nächsten Jahren wenig bewegen, muss also ein reichliches Angebot an Arbeitskräften verfügbar sein – etwa durch Zuwanderungen. Wenn viele Fachkräfte auf dem Markt vorhanden sind, lässt aber die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen nach. Das kann man an der Deutschen Einheit sehen: Nach dem Fall der Mauer sank die Zahl der Ausbildungsplätze drastisch und erreichte in den 20 Jahren danach in West- und Ostdeutschland zusammen nie mehr das Niveau in der früheren Bundesrepublik.  Kurzum: Bei Knappheiten auf dem Arbeitsmarkt geht es immer um die Löhne. Und um die Löhne ging es auch bei den Debatten um die angeblich unzureichende Wettbewerbsfähigkeit und um die vermeintlich zu viele Freizeit der Lohnabhängigen. Nur aus Eigennutz malen die Verbände Deutschland in den schwärzesten Farben.

Angesichts der demografischen Entwicklung wird mittelfristig eine an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes ausgerichtete, gesteuerte Zuwanderungspolitik greifen müssen. Wie groß die Zuwanderungen ausfallen müssen, ist schwer einzuschätzen. Neben der einigermaßen kalkulierbaren Bevölkerungsentwicklung ist die Erwerbsbeteiligung die entscheidende Größe. Schon im letzten Jahrzehnt hat die Zahl der Einwohner  im Alter von 20 bis 64 Jahren um 1,6 Mio. abgenommen. Vor allem weil  immer mehr Frauen arbeiten wollen und weil die Älteren länger im Erwerbsleben bleiben, stieg in derselben Zeit die Zahl der Personen auf dem Arbeitsmarkt um 1,1 Mio.

Offen ist, in welchem Maße sich diese Trends fortsetzen. Die Arbeitgeber müssen allerdings neben den Frauen auch den Älteren größere Beschäftigungschancen bieten – auch bei Neueinstellungen. Zudem: Im Frühjahr nächsten Jahres wird der deutsche Arbeitsmarkt erst einmal für die Arbeitnehmer aus den neuen Mitgliedsstaaten der EU geöffnet.

PRO: „Die Demografie wird die Fachkräfteengpässe verschärfen und mitnichten zu einer Fachkräfteschwemme führen“

Von  Axel Plünnecke und Oliver Koppel, Arbeitsmarktexperten am Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Thesen von Karl Brenke halten einer näheren Betrachtung nicht stand. Bereits heute bestehen in Teilbereichen des Arbeitsmarktes Fachkräfteengpässe und die Demografie wird zu einer gravierenden Reduktion des Erwerbspersonenpotenzials führen, die Fachkräfteengpässe verschärfen und mitnichten zu einer Fachkräfteschwemme führen. Ein entscheidender Fehler der Überlegungen Brenkes zum Bedarf an MINT-Kräften (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) besteht in der Einschränkung auf den Bedarf der Industrie. Der Strukturwandel hin zu einer wissens- und forschungsintensiven Gesellschaft hat nämlich dazu geführt, dass inzwischen 60 Prozent der MINT-Akademiker in Dienstleistungsbranchen und nur 40 Prozent in den übrigen Branchen - darunter auch der Industrie - beschäftigt sind.

Auch gibt es bereits heute in Deutschland sehr wohl zu wenig Ingenieure. Im Oktober 2010 waren 66.700 offene Stellen für Ingeniere zu besetzen. Dem gegenüber standen jedoch nur rund 24.000 arbeitslose Ingenieure. Zu Beginn des letzten Aufschwungs im Herbst 2005 waren es noch mehr als doppelt so viele – damals zählten die Arbeitsagenturen rund 56.000 Ingenieure ohne Job. In Zukunft wird der Ingenieurmangel noch deutlich zunehmen. Bereits aktuell scheiden jährlich rund 36.000 Ingenieure aus Altersgründen aus dem Arbeitsmarkt aus und müssen ersetzt werden. In wenigen Jahren werden es bereits 48.000 sein. Nach Berechnungen des IZA besteht neben dem Ersatzbedarf ein Expansionsbedarf an Ingenieuren etwa in der Größenordnung von jährlich 35.000 Personen.

Das ZEW kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Der jährliche Gesamtbedarf beträgt damit mehr als 70.000. Die Zahl der Erstabsolventen, die ein ingenieurwissenschaftliches Studium absolviert haben, liegt aktuell bei rund 47.000. Von diesen Akademikern wiederum stammen bis zu 20 Prozent aus dem Ausland, wohin sie nach dem Studium auch häufig wieder zurückkehren. Alle Berechnungen zeigen folglich: bereits heute besteht ein Mangel an Ingenieuren, der in wenigen Jahren allein schon demografiebedingt steigen dürfte.

In diesem Kontext argumentiert Brenke, man könne aus der Gegenüberstellung von offenen Stellen und Arbeitslosen keine Knappheiten ableiten. Aber genau dieses Verfahren nutzt die Forschung – auch das DIW selbst – in vielen Veröffentlichungen als wichtigen Knappheitsindikator. Auch die Bundesagentur für Arbeit stellt in einer aktuellen Analyse fest, dass die Zahl der verfügbaren offenen Stellen die Zahl der arbeitslosen Ingenieure bei weitem übertrifft und zieht daraus das Fazit, dass es einen Mangel in Ingenieurberufen gibt.

Brenke irrt ferner auch bei der Kritik am Hochrechnungsfaktor für die offenen Stellen in Ingenieurberufen. So ermittelte das IAB auf Basis des IAB-Betriebspanels, der größten deutschen Betriebsbefragung, für das vierte Quartal 2007 ein gesamtwirtschaftliches Stellenangebot in Höhe von 79.000 sofort zu besetzenden offenen Stellen in Ingenieurberufen. Im selben Zeitraum waren der Bundesagentur für Arbeit nur etwa 11.500 offene Stellen in Ingenieurberufen gemeldet, was einer Meldequote von rund 14 Prozent und somit exakt der auch im Rahmen der IW-Erhebung ermittelten Meldequote entspricht.

Schließlich irrt Brenke auch bei der Kritik, die Arbeitslosen wären deutlich untererfasst. So ist zum einen die stille Reserve gerade bei Ingenieurberufen sehr gering – Auszeiten wegen familienbedingter Auszeiten kommen kaum vor. Zum anderen erweist sich auch Brenkes Hoffnung, bei den in der amtlichen Statistik nicht ausgewiesenen Arbeitslosen aus Optionskommunen auf entsprechend qualifizierte Fachkräfte zu stoßen, als bestenfalls vage: Unter den SGB-II-Arbeitslosen (Langzeitarbeitslosen) in Optionskommunen sind Ingenieure nur in Ausnahmefällen vorhanden. Die Daten des IAB belegen in diesem Zusammenhang, dass Langzeitarbeitslosigkeit im Ingenieurbereich kaum auftritt.

Und auch bei der Entlohnung läuft die Argumentation Brenkes ins Leere. So stellt er nicht die Löhne von Ingenieuren dar, sondern vergleicht die Bezahlungen in der Industrie zu zwei Zeitpunkten: zum Hochpunkt der Produktion im Jahr 2008 und im Jahr 2010, einer konjunkturellen Phase mit noch deutlich niedrigerem Produktionsniveau. Und anstatt festzustellen, dass selbst in diesem Zeitraum die Zahl der beschäftigten Ingenieure gestiegen ist, wie den von ihm veröffentlichen Zahlen unschwer zu entnehmen ist, deutet er auf nur leicht gestiegene Löhne in der Branche hin.

Das Fachkräfteproblem in Deutschland ist jedoch struktureller Art. Will man im Zeitablauf Aussagen über wichtige Größen treffen, so darf man nicht Zeitpunkte mit einer deutlich unterschiedlichen Auslastung der Kapazitäten vergleichen. Um Trendaussagen beispielsweise zum Klima zu tätigen, vergleicht man auch nicht Temperaturen im Frühling mit dem letzten Hochsommer und bezeichnet aufgrund sinkender Temperaturen die globale Erwärmung als Fata Morgana. In der längeren Frist zeigt auch die Entwicklung bei den Vergütungen, dass Fachkräfte knapp werden.

Die OECD untersucht jährlich in ihrer Studie Bildung auf einen Blick die Lohnvorsprünge von Hochqualifizierten und stellt fest, dass gerade in Deutschland der Lohnvorsprung in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Auch Untersuchungen des IW sowie des ZEW und des Sachverständigenrates zeigen, dass in den letzten Jahren die Bildungsrendite – also der Lohnvorteil höherer Qualifikationen – deutlich zugenommen hat. Die Daten des DIW-eigenen sozio-oekonomischen Panels belegen sogar, dass ein MINT-Akademiker im Jahr 1997 „erst“ rund 76 Prozent mehr Bruttostundenlohn verdient hat als ein Erwerbstätiger ohne Abschluss der Sekundarstufe II. In den Folgejahren ist diese Lohnprämie nahezu kontinuierlich auf 91 Prozent gestiegen. Auch im Vergleich zu sonstigen Akademikern weisen MINT-Akademiker eine deutliche Lohnprämie auf, was Arbeitsmarktknappheiten im MINT-Segment eindeutig belegt.

Grob fahrlässig und fehlerhaft argumentiert Brenke, wenn er die künftige Arbeitsmarktsituation für Ingenieure beschreibt. Dies beginnt bereits beim Ablesen der Statistik zu den Hochschulabsolventen: 23.143 Absolventen des Maschinenbaus verließen im Gesamtjahr 2009 die Hochschulen, also auch im Sommersemester und nicht nur im Wintersemester – wie er behauptet. Ferner handelt es sich hierbei nicht um die Zahl an Erstabsolventen, sondern an allen Abschlussprüfungen insgesamt, so dass es zu Doppelzählungen kommt, wenn eine Person zunächst einen Bachelor- und später einen Masterabschluss macht, aber doch nur einmal als Erwerbstätiger tätig sein kann.

Des Weiteren unterscheidet Brenke nicht zwischen dem Beruf Ingenieur und dem formalen Bildungsabschluss Ingenieur und betrachtet lediglich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im ausgeübten Ingenieurberuf - deren Zahl übrigens trotz Krise von 717.000 im Jahr 2008 auf 733.000 im Jahr 2010 gestiegen ist. Diesem Bestand im ausgeübten Beruf Ingenieur wird dann als Potenzial die Zahl der Studierenden (Bildungsabschluss Ingenieur) gegenübergestellt. Zum einen sind knapp 27 Prozent aller ausgebildeten Ingenieure nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt – etwa als Selbständige oder Beamte.

Zum anderen arbeiten ausgebildete Ingenieure auch in anderen als den von Brenke erfassten Ingenieurberufen, etwa als Hochschulprofessoren, als Geschäftsführer von Ingenieurbüros, technischen Betrieben usw. und in verschiedenen Dienstleistungsberufen als Berater. Insgesamt sind nach Angaben des Mikrozensus rund 1,5 Millionen Ingenieure erwerbstätig. Damit erfasst Benke in seinem Artikel nicht einmal die Hälfte des relevanten Arbeitsmarktes für Ingenieure und damit der Bedarfe an und den Beschäftigungsmöglichkeiten von Ingenieurabsolventen. Oder ist etwa dem Standort Deutschland gedient, wenn nach den Bedarfsrechnungen Brenkes Maschinenbauprofessoren nicht mehr ein Ingenieurstudium haben dürfen?

Abschließend steht Brenke mit seinem auf Seite 16 des aktuellen DIW-Wochenberichts formulierten Fazit, „[i]n manchen Branchen wird es eher eine Fachkräfteschwemme geben“, in der Arbeitsmarktforschung weitgehend alleine dar. Wie alleine, das unterstreicht derselbe Wochenbericht, der auf Seite 17 „nicht nur einen Mangel an Ärzten und Ingenieuren, sondern auch einen Mangel an qualifizierten Pflegekräften und Facharbeitern“ konstatiert und sich für eine qualifikationsorientierte Nettozuwanderung im Umfang von jährlich 500.000 Personen ausspricht.

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