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Sanofi-Aventis Neuer Chef, neuer Kurs

Chris Viehbacher übernimmt am 01. Dezember das Ruder beim Pharmakonzern Sanofi-Aventis. Sollten sich die Gewinne auch nur auf dem aktuellen Niveau halten, können Anleger auf mehr als vier Prozent Dividende hoffen.

Sanofi-Aventis

Das ist notwendig, denn die beiden Kardinalprobleme der Pillenbranche drückten auch Sanofi: Konkurrenz der Generikahersteller und Mühen bei der Entwicklung neuer Medikamente. Unter dem neuen Chef Chris Viehbacher dürfte Sanofi die Impfstoffe noch stärker als bisher ausbauen. Schon im zweiten Quartal legte der Bereich mit 17 Prozent Wachstum besonders gut zu. Zudem könnte es einen neuen Anlauf bei der Übernahme eines Generika-herstellers geben. Genug Geld ist da, in der Bilanz schlummern 42 Milliarden Euro Eigenkapital.

Mehr Fortüne als sein Vorgänger Gerard Le Fur dürfte Viehbacher im Umgang mit den Zulassungsbehörden haben. Das betrifft vor allem den wichtigsten Pharmamarkt der Welt, die USA.

Als ehemaliger und erfolgreicher Nordamerika-Chef von Glaxo bringt Viehbacher hier beste Voraussetzungen mit. Nachdem sich Sanofi-Aktien (Börsenwert 66 Milliarden Euro) in zwei Jahren fast halbierten, sind sie nun ein Turn-around unter den großen Pharmaaktien.

Selbst wenn die Gewinne nur das aktuelle Niveau halten (rund 9,5 Milliarden Euro operativer Gewinn), ist die Bewertung mit einem KGV (2009) um neun günstig. Dazu gibt es mehr als vier Prozent Dividendenrendite.

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