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Argentinien und US-Hedgefonds Gericht gibt grünes Licht für Rückzahlung der Schulden

Der Streit zwischen Argentinien und US-Hedgefonds schwelt seit 15 Jahren. Nach der Staatspleite 2001 wollten sie partout nicht auf ihren Anspruch verzichten. Nun ist eine weitere Hürde im Schuldenstreit genommen.

Der argentinische Präsidenten hat sich im milliardenschweren Streit mit den Gläubigern geeinigt. Quelle: AFP

New YorkArgentinien hat eine entscheidende Hürde für die Beilegung des jahrelangen Milliarden-Schuldenstreits mit US-Hedgefonds genommen. Ein Berufungsgericht in New York bestätigte am Mittwoch die Aufhebung einer Verfügung, die dem Land Zahlungen an bestimmte Gläubiger untersagt und den Zugang zu den Kapitalmärkten versperrt hatte. Buenos Aires kann nun das nötige Geld bei Investoren besorgen, um die Rechnungen bei den Hedgefonds zu begleichen und so den seit fast 15 Jahren andauernden Rechtskonflikt zu beenden.

Bei der Auseinandersetzung geht es um Schulden aus der Staatspleite von Ende 2001. Hedgefonds um den New Yorker Investor NML Capital hatten – anders als 93 Prozent der restlichen Gläubiger – Umschuldungsangebote ausgeschlagen und auf volle Rückzahlung geklagt. Nach einem zähen und erbittert geführten Rechtsstreit einigte sich die Gruppe Ende Februar mit Argentinien auf einen Vergleich in Höhe von 4,65 Milliarden Dollar (4,1 Mrd Euro). Das entspricht etwa 75 Prozent der ursprünglichen Forderungen.

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