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Asklepios will Konkurrenten kaufen Übernahme von Rhön-Klinikum „eine Frage des Timings“

Die Pläne sollen in der Schublade liegen, doch das Angebot scheint noch zu teuer: Asklepios-Eigentümer Bernard Broermann habe Interesse am Konkurrenten Rhön-Klinikum, sagen Vertraute. Doch erst müsse dessen Kurs sinken.

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Sollte die Rhön-Aktie unter 22 Euro fallen, könnte Asklepios den Konkurrenten kaufen, sagen vertraute Kreise. Quelle: Reuters

Frankfurt Der Klinikkonzern Asklepios hat Branchenkreisen zufolge mittelfristig Interesse an einer Übernahme des Konkurrenten Rhön-Klinikum. Derzeit sei eine Übernahme Asklepios-Eigentümer Bernard Broermann zwar zu teuer, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Sobald die Rhön-Aktie, die aktuell mit knapp 28 Euro nahe an ihrem Allzeithoch liegt, falle, plane Broermann jedoch zuzuschlagen. „Die Pläne liegen in der Schublade. Es ist eine Frage des Timings“, sagte einer der Insider. Dem anderen Vertrauten zufolge könnte Asklepios für Rhön bieten, wenn der Kurs des fränkischen Unternehmens unter 22 Euro fällt.

Rhön-Klinikum ist am Markt derzeit rund 1,9 Milliarden Euro wert. Asklepios hält an dem Unternehmen bereits 18 Prozent. „Wir beteiligen uns nicht an Gerüchten und Marktspekulationen“, sagte ein Asklepios-Sprecher. Von Rhön-Klinikum war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

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