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Atomkonzern baut um Areva-Kerngeschäft heißt jetzt „Orano“

Aus Areva wird „Orano“: Der französische Atomkonzern hat sich nach einem groß angelegten Konzernumbau einen neuen Namen gegeben. Mit der Umstrukturierung sollte Areva nach Milliarden-Verlusten gerettet werden.

Das Kerngeschäft des Atomkonzerns firmiert nun unter dem Namen „Orano“. Quelle: Reuters

ParisNach der weitreichenden Umstrukturierung des Atomkonzerns Areva hat das verbleibende Kerngeschäft auch den Namen gewechselt und heißt jetzt Orano. Das teilte das Unternehmen, das zuletzt als „New Areva“ aufgetreten war, am Dienstag mit. Es ist auf Aktivitäten des nuklearen Brennstoff-Kreislaufs konzentriert - von Uran-Minen über die Anreicherung bis hin zur Entsorgung und Wiederaufbereitung.

Der bisherige Areva-Geschäftsbereich rund um Bau und Instandhaltung von Atomreaktoren war abgespalten und zum Jahreswechsel an den französischen Stromversorger EDF abgetreten worden, er heißt nun Framatome. Beim früheren Mutterkonzern Areva SA verbleiben vorübergehend noch Rest-Aktivitäten - vor allem der von Kostensteigerungen und Verzögerungen geplagte Bau eines neuen Atomreaktors in Finnland (EPR Olkiluoto 3).

Die Umstrukturierung hatte der französische Staat als Mehrheitseigner auf den Weg gebracht, um den Atomriesen nach hohen Verlusten zu retten. Die Areva-Konzernteile hatten dabei staatliche Kapitalspritzen von insgesamt 4,5 Milliarden Euro erhalten.

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