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Auffalt-Smartphone Samsung bringt Galaxy Fold 5G zuerst in Südkorea heraus

In Europa und den USA kommt das Smartphone erst später auf den Markt. In Deutschland soll es in zwei Wochen erhältlich sein – für einen hohen Preis.

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Wegen des hohen Preises dürfte sich das Galaxy Fold zunächst an eine kleine Gruppe von Konsumenten richten. Quelle: Bloomberg

Samsung hat sein erstes auffaltbares Smartphone zunächst auf dem einheimischen Markt in Südkorea in den Handel gebracht. Südkorea sei das erste Land, in dem das Galaxy Fold verkauft werde, teilte der Smartphone-Marktführer am Freitag mit.

Weitere Länder sollen später folgen, darunter Frankreich, Singapur, Großbritannien und die USA. In Deutschland soll das Premiumgerät, das auch den superschnellen Mobilfunkstandard 5G unterstützt, am 18. September auf den Markt kommen.

Der Elektronikhersteller nannte keine Zahlen zu den Vorbestellungen in Südkorea. Doch der erste Bestand sei ausverkauft, sagte ein Sprecher. Der Preis für die 5G-Version liegt demnach bei knapp 2,4 Millionen Won (1820 Euro). In Deutschland soll der Preis bei 2100 Euro liegen. Wegen des hohen Preises dürfte sich das Galaxy Fold zunächst an eine kleine Gruppe von Konsumenten richten.

Mit faltbaren Smartphones wollen die führenden Hersteller eine neue Gerätegeneration auf den Weg bringen. Samsung und der chinesische Produzent Huawei hatten sich ein Wettrennen geliefert, wer als erstes ein Modell auf den Markt bringen kann.

Der Start verzögerte sich dann aber wegen technischer Probleme. Samsung stoppte die Markteinführung nur wenige Tage vor dem Termin Ende April, nachdem mehrere US-Journalisten von schon nach wenigen Tagen kaputtgegangenen Testgeräten berichteten. In der Zwischenzeit soll unter anderem das Falt-Gelenk verstärkt worden sein.

In den vergangenen Monaten habe Samsung an der Verbesserung des Designs und Aufbaus gearbeitet, „um sicherzustellen, dass es die bestmögliche Erfahrung liefert“, hieß es in einer Erklärung von Samsung. Die Kunden verlangten nach immer größeren Bildschirmen, sagte Mobil-Chef DJ Koh. Dank des „revolutionären Formfaktors“ biete das Galaxy Fold 5G ein sehr großes Display.

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