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Aufsichtsbehörden Wachsender Wettbewerb bremst Energiepreise

Immer mehr Verbraucher sind bereit ihren Stromanbieter zu wechseln – und tragen so zum Wettbewerb unter den Energieversorgern bei. Dadurch blieben die Strompreise weitestgehend stabil.

Der zunehmende Wettbewerb in der Branche macht sich für Verbraucher positiv bemerkbar. Quelle: dpa

BonnWeitgehende stabile Preise bei Strom und sogar leicht sinkende Preise im Gasbereich: Der wachsende Wettbewerb im Energiebereich zahlt sich nach Einschätzung der Aufsichtsbehörden zunehmend für die Stromkunden aus. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten Monitoringbericht der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes hervor.

Der Präsident des Bundeskartellamtes Andreas Mundt betonte, die Marktmacht der großen deutschen Stromerzeuger habe spürbar abgenommen. Auf den bundesweiten Einzelhandelsmärkten sei „kein Anbieter mehr marktbeherrschend“.

Das wachsende Wettbewerb wirke sich positiv auf die Energiepreise für Endkunden aus. So habe der Durchschnittspreis für Strom bei Haushaltskunden zum 1. April dieses Jahres mit 29,86 Cent je Kilowattstunde nur um 0,2 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen.

Auch im Gasbereich verbesserten sich die Wettbewerbsbedingungen. Die Preise für Haushaltskunden hätten zum 1. April 2017 mit 6,15 Cent je Kilowattstunde um 0,39 Cent unter dem Vorjahreswert gelegen.

Zu der Entwicklung beigetragen, habe die wachsende Bereitschaft der Verbraucher, ihren Energieversorger zu wechseln. Die Zahl der Lieferantenwechsel erreichte im vergangenen Jahr nach Angaben des Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, mit 4,6 Millionen einen neuen Höchstwert.

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