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Auslieferungsverfahren HSBC gibt im Streit um Huawei-Finanzchefin Dokumente heraus

Huawei will die Auslieferung seiner in Kanada festsitzenden Managerin Meng Wanzhou in die USA verhindern. Die Dokumente sollen dabei helfen.

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Huawei hat sich im Auslieferungsverfahren gegen seine Finanzchefin Meng Wanzhou mit HSBC auf die Herausgabe von Dokumenten geeinigt. Das gab der chinesische Hersteller von Mobilfunk-Equipment am Montag bekannt. Er hofft, dass die Dokumente verhindern, dass die derzeit in Kanada festsitzende Meng an die USA ausgeliefert wird.

Die USA fordern die Auslieferung der 2018 festgenommenen Meng, weil sie sie des Bankbetrugs beschuldigen, zudem geht es um mutmaßliche Verstöße gegen Sanktionen gegen den Iran. Die USA werfen Huawei vor, mithilfe einer Hongkonger Firma namens Skycom Equipment an den Iran verkauft zu haben. Meng beging laut den US-Vorwürfen Betrug, indem sie die Großbank HSBC bezüglich der Geschäfte im Iran in die Irre geführt habe.

Bei einer Gerichtsanhörung in Hongkong stimmte die Richterin am Montag der Vereinbarung zur Dokumentenherausgabe zu. „Bezüglich des Hongkonger Prozesses ist mit HSBC eine Vereinbarung zur Dokumentenvorlage getroffen worden“, gab Huawei bekannt. Details zum Umfang der Vereinbarung und den Dokumenten blieben unklar. Mengs Team wollte interne Compliance-Dokumente zu Huawei und Skycom.

Beim Auslieferungsverfahren in Kanada haben Mengs Anwälte argumentiert, dass der Fall nicht in die juristische Zuständigkeit der USA falle.

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