Außenhandel Exporte nach Russland um mehr als die Hälfte eingebrochen

Unternehmen in Deutschland führen mittlerweile deutlich weniger Waren nach Russland aus als vor dem Krieg. Grund sind unter anderem die Sanktionen.

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Deutsche Unternehmen exportieren deutlich weniger nach Russland als vor dem Angriffskrieg. Quelle: dpa

Die deutschen Exporte nach Russland sind im ersten Monat nach Beginn des Ukrainekrieges um mehr als die Hälfte eingebrochen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag verringerten sich die Ausfuhren unter anderem wegen der Sanktionen gegen Moskau im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 57,5 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

Damit lag die Russische Föderation nur noch auf Rang 12 der wichtigsten Länder für deutsche Exporte außerhalb der Europäischen Union (EU). Im Februar hatte Russland noch Rang 5 belegt. Die mit Abstand größte Absatzregion für Waren „Made in Germany“ ist die EU, die in den vorläufigen Daten nicht enthalten ist.

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