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Automesse Weniger Aussteller, Proteste, unsichere Zukunft – VDA bewertet IAA dennoch als Erfolg

Noch-Verbandschef Bernhard Mattes zieht am Ende der Automesse eine „erfreuliche Bilanz“. Dabei steht die Branche enorm unter Druck.

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VDA wertet IAA in Frankfurt als Erfolg Quelle: dpa

Der Automobilverband VDA wertet die diesjährige IAA trotz lauter Proteste von Autogegnern und interner Querelen als Erfolg. „Dass diese IAA mit ihrer geringeren Zahl an ausstellenden Automobilmarken weniger Besucher als 2017 ausweisen würde, hatten wir erwartet“, sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, am Freitag in Frankfurt. „Insgesamt jedoch sind wir mit dem Publikumsinteresse sehr zufrieden.“ Noch bis einschließlich diesen Sonntag (22.9.) zeigen Autohersteller und Zulieferer auf der Messe Neuheiten. Bei der vorigen Auflage 2017 zählte die IAA 810 000 Besucher.

Die Branche ist unter Druck. Lautstark forderten Umweltschützer und Klimaaktivisten anlässlich der Messe ein Umdenken in Sachen Mobilität. Die Antwort der Hersteller: Sie präsentierten auf der weltgrößten Branchenschau neue Antriebskonzepte und Techniken, um den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) zu verringern.

Doch die künftige Struktur der IAA ist ebenso ungewiss wie die künftige Führung des einflussreichen Lobbyverbandes VDA: Der ehemalige Ford-Manager Mattes hat seinen Rücktritt als VDA-Präsident zum Ende dieses Jahres erklärt – dem Vernehmen nach wegen anhaltender Kritik an seiner Amtsführung. Wer Nachfolger wird, ist bislang offen.

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