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Autonomes Fahren Google-Schwester Waymo startet Robotaxi-Service in San Francisco

„Trusted Tester“ können den neuen Fahrservice kostenlos testen. Google erreicht damit einen weiteren Meilenstein seines autonomen Fahrdienstes.

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Googles Fahrdienst soll in San Francisco an den Start gehen. Quelle: AP

Die auf autonomes Fahren spezialisierte Tech-Firma Waymo will jetzt auch in San Francisco in größerem Stile ihre Robotaxi-Dienste anbieten. Nach mehr als zwölfjähriger Testphase in der kalifornischen Metropole werde der Service für ein breiteres Publikum geöffnet, teilte das wie der Online-Riese Google zum US-Konzern Alphabet gehörende Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) mit.

Wer sich kostenlos im selbstfahrenden Elektro-SUV vom Typ Jaguar I-Pace durch San Francisco befördern lassen will, kann sich über das „Trusted Tester“-Programm der Waymo-App bewerben. Im Gegenzug müssen Nutzer allerdings eine Geheimhaltungserklärung abgeben und die Firma mit Daten und Feedback versorgen. Obwohl die Wagen vollautonom unterwegs sind, bleibt zunächst ein Sicherheitsfahrer mit an Bord.

Auch wenn Waymo von einem Durchbruch im Massenmarkt weit entfernt bleibt, ist das Pilotprojekt in Kalifornien ein wichtiger Meilenstein. Bislang testet die Firma den Service lediglich in einem Vorort von Phoenix - dort auch ohne Sicherheitsfahrer. Allerdings sind Wetterverhältnisse, Verkehrsaufkommen und Infrastruktur rund um die Wüstenstadt im Bundesstaat Arizona deutlich günstiger für selbstfahrende Autos als in der chaotischen Metropole San Francisco.

In Waymo ging 2016 Googles Roboterwagen-Programm auf - die Firma gilt als besonders weit bei der Entwicklung von Systemen zum autonomen Fahren. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht. In San Francisco testen auch Wettbewerber wie die zum größten US-Autobauer General Motors gehörende Rivalin Cruise schon seit Jahren selbstfahrende Elektroautos. Im Oktober 2020 kündigte Cruise an, dort erste Autos ohne Sicherheitsfahrer am Steuer auf die Straßen zu schicken.

Mehr: Für die Elektromobilität ist VW gut gewappnet. Doch bei der Software konkurriert VW mit Tech-Riesen wie Google oder Amazon – und die sind weiter als der Autobauer.

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