Axa-Konzern Britischer Lebensversicherer auf der Verkaufsliste

Das erste Quartal lief für den französischen Versicherungsriesen erfreulich - trotz niedriger Anlagezinsen. Auf das Lebensversicherungsgeschäft in Großbritannien kann der Konzern offenbar künftig verzichten.

Künftig soll es in Großbritannien keine Lebensversicherung aus dem Axa-Konzern mehr geben. Quelle: Reuters

ParisDer französische Versicherer Axa will sein restliches Lebensversicherungsgeschäft in Großbritannien verkaufen. Dazu befinde sich das Unternehmen in Verhandlungen, teilte der Allianz-Rivale am Mittwoch mit. Die Transaktion könnte ein Volumen von 650 Millionen Pfund haben, umgerechnet 820 Millionen Euro. Axa rechnet dabei allerdings mit einem Buchverlust von 400 Millionen Euro nach Steuern.

Am Dienstagabend hatte der zweitgrößte europäische Versicherer bereits mitgeteilt, die Einnahmen im ersten Quartal um ein Prozent auf 31,8 Milliarden Euro gesteigert zu haben. Höhere Prämieneinnahmen im Sachversicherungsgeschäft machten dabei die Schwäche bei den Lebensversicherungen und der Vermögensverwaltung wett.

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