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Bafin-Chef Privatkunden haften im Falle einer Bankpleite mit

Sollten deutsche Banken in Schieflage geraten, haften Privatkunden nach Kenntnis der Finanzaufsicht Bafin in erheblichem Umfang mit. Das sagte Bafin-Präsident Felix Hufeld bei einer Fachtagung der Bundesbank.

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„Deutschland liegt bei bail-in-fähigem Material in der Hand von Retailkunden nach Italien auf Platz zwei in Europa“, sagt der Bafin-Präsident. Quelle: dpa

Frankfurt Privatkunden deutscher Banken halten nach Kenntnissen der Finanzaufsicht Bafin in erheblichem Umfang Anlagen, die im Falle einer Schieflage eines Instituts ganz oder teilweise abgeschrieben werden müssten. „Deutschland liegt bei bail-in-fähigem Material in der Hand von Retailkunden nach Italien auf Platz zwei in Europa“, sagte Bafin-Präsident Felix Hufeld bei einer Fachtagung der Bundesbank am Freitag in Frankfurt. Dabei gehe es um Zertifikate und Nachranganleihen. Ein Volumen nannte Hufeld auf Nachfrage nicht.

Gemäß den sogenannten Bail-in-Regeln sollen im Falle der Rettung einer Bank zuerst die Eigentümer und Gläubiger des Instituts zur Kasse gebeten werden. So soll vermieden werden, dass – wie in der Finanzkrise 2007/2008 – erneut Steuermilliarden fließen, um ein Geldhaus aus einer Schieflage zu retten.

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