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BaFin Mehr als 30 Banken wegen Geldwäsche in Intensivbetreuung

Die Anzahl der beobachteten Geldhäuser ist im Vergleich zum letzten Jahr um rund fünf Prozent gestiegen. Der Finanzsektor sei gut dafür gerüstet, erklärte Exekutivdirektor Pötzsch.

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„Eine bunte Mischung aus vielen unterschiedlichen Bereichen“ stehe unter Beobachtung, erklärte Exekutivdirektor Thorsten Pötzsch. Quelle: dpa

Die Finanzaufsicht BaFin hat mehr Banken wegen potenzieller Geldwäscherisiken im Visier als noch vor einem Jahr. Derzeit seien mehr als 30 Institute in der Intensivbetreuung der Behörde, sagte der für Geldwäscheprävention zuständige Exekutivdirektor Thorsten Pötzsch der „Börsen-Zeitung“. Dabei handele es sich um „eine bunte Mischung aus vielen unterschiedlichen Bereichen“.

Seit Pötzsch vor etwa einem Jahr erstmals von der Existenz einer solchen Intensivbetreuung von Instituten wegen Geldwäscherisiken sprach, ist die Zahl der beäugten Banken um rund fünf gestiegen.

In seiner Gesamtheit sei der Finanzsektor aber wegen eines besseren Informationsaustausches, eines höheren Bewusstseins für Geldwäscherisiken und des Ausbaus der Financial Intelligence Unit (FIU), die Verdachtsmeldungen entgegennimmt, gut gerüstet.

„Die Bedrohungslage ist weiterhin hoch. Aber wenn man Deutschland tatsächlich für ein Geldwäscheparadies hält, dann wird es zunehmend ungemütlich im Paradies“, sagte Pötzsch. Er zeigte sich darüber hinaus zuversichtlich, dass eine auf Europaebene geplante Anti-Geldwäsche-Behörde 2023 ihre Arbeit aufnehmen könne.

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