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Bafin-Sonderprüfung Zwischenbericht findet keine Hinweise auf Geldwäsche bei Grenke

Ein erster Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars entlastet Grenke. Allerdings enthält der Bericht auch Kritik zu den Franchiseunternehmen.

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Grenke geriet im September nach der Attacke des britischen Leerverkäufers Fraser Perring an der Börse massiv unter Druck. Quelle: dpa

Die von der Finanzaufsicht Bafin eingeleitete Sonderprüfung bei Grenke hat dem Leasingkonzern zufolge keine Hinweise auf Geldwäsche geliefert. Dies gehe aus dem Zwischenbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars hervor, teilte Grenke in der Nacht auf Freitag in einer Pflichtmitteilung mit. Darin „haben sich keine Feststellungen ergeben, die an dem rechtlichen Bestand und wirtschaftlichen Gehalt der Leasingverträge mit ausstehenden Forderungen in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro zweifeln lassen“, hieß es weiter.

Allerdings enthalte der Bericht auch Kritikpunkte. So halte Mazars es für geboten, die Franchiseunternehmen zu konsolidieren. Die Bafin selbst habe die genannten Sachverhalte noch nicht abschließend bewertet.

Grenke geriet im September nach der Attacke des britischen Leerverkäufers Fraser Perring an der Börse massiv unter Druck. Perring warf dem auf die Vermietung von IT und Büroausstattung spezialisierten SDax-Unternehmen unter anderem Betrug, Geldwäsche und Bilanzfälschung vor und wettete gleichzeitig auf einen Absturz der Aktien.

Grenke gab daraufhin zwei Sonderprüfungen in Auftrag: bei Warth & Klein Grant Thornton (WKGT) und KPMG. Zudem starte Mazars die Prüfung im Auftrag der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).

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