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Banca Carige Rund 66 Prozent der Kapitalerhöhung sind gezeichnet

Die italienische Bank Carige hat bei ihrer Kapitalerhöhung 377 Millionen Euro eingenommen. Die Aktionäre haben allerdings nur 66 Prozent der Kapitalerhöhung gezeichnet. Der Rest soll nun an Investoren verkauft werden.

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Italiens neuntgrößtes Geldhaus sollte auf Geheiß der Europäischen Zentralbank (EZB) frisches Kapital einsammeln und faule Kredite in ihren Büchern reduzieren. Quelle: dpa

Brüssel Die italienische Bank Carige hat ihre Kapitalerhöhung nicht komplett unter Dach und Fach gebracht. Aktionäre hätten 66 Prozent einer 560 Millionen Euro schweren Kapitalerhöhung gezeichnet, teilte das Geldhaus am Mittwochabend mit. Damit habe Banca Carige 377 Millionen Euro eingenommen.

Ein Insider sagte jedoch, dass die Bank Investoren an der Hand habe, die nicht verkaufte Aktien im Wert von 120 Millionen Euro übernehmen wollten. Italiens neuntgrößtes Geldhaus sollte auf Geheiß der Europäischen Zentralbank (EZB) frisches Kapital einsammeln und faule Kredite in ihren Büchern reduzieren.

Erst nach langen Verhandlungen erhielt Carige die Zusage der Kernaktionäre – lokaler Investoren – die Kapitalerhöhung zu unterstützen. Die Bank hat allein seit 2013 Verluste in Höhe von fast drei Milliarden Euro angehäuft.

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