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Bank of England Britische Notenbank belässt Leitzins bei 0,1 Prozent

Großbritannien macht Fortschritte im Kampf gegen die Pandemie. Die Notenbank lässt ihre geldpolitische Strategie jedoch vorerst unverändert.

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Die Notenbank in Großbritannien hält die Zinsen trotz guter Fortschritte auf dem Weg aus der Pandemie niedrig. Die Währungshüter um Notenbankchef Andrew Bailey beließen den Leitzins am Donnerstag bei 0,1 Prozent. Zudem bleibt das Volumen des laufenden Wertpapierkaufprogramms der Bank of England (BoE) bei 895 Milliarden Pfund.

Die Notenbank geht dabei weiterhin davon aus, dass sie das Tempo der Käufe vorerst beibehalten kann, um es später womöglich flexibel verringern zu können. Sollte es an den Finanzmärkten aber haken, stehe die Notenbank bereit, das Tempo der Käufe zu steigern um den geldpolitischen Übertragungsweg zu sichern.

Die britische Regierung sieht sich trotz Meldungen über drohende Lieferengpässe im Plan für die Impfung aller Erwachsenen bis Ende Juli. Die Renditen von Staatsanleihen hatten zuletzt rund um den Globus zugelegt, da die ins Rollen gekommenen Impfkampagnen und das neue US-Konjunkturpaket im Volumen von 1,9 Billionen Dollar Hoffnung auf eine Konjunkturerholung schürten.

BoE-Chef Bailey erwartet, dass sich auch die Wirtschaft auf der Insel erholen wird und Ende des Jahres wieder das Niveau von Ende 2019 erreichen wird. An den Finanzmärkten wird allerdings erst für September 2022 mit einer Zinserhöhung gerechnet.

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