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Bank of England Londoner Währungshüter erwägen höhere Kapitalanforderungen für Banken

Die englische Zentralbank denkt über schärfere Kapitalanforderungen für Finanzinstitute nach. Es gebe Anzeichen einer steigenden Risiko-Neigung.

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Die Notenbank will die Entwicklung erst noch einige Monate beobachten. Quelle: Reuters

London Die Bank of England (BoE) erwägt eine Verschärfung der Kapitalanforderungen für Finanzinstitute. Dieses Thema wurde auf der jüngsten Sitzung vom 12. März angeschnitten, eine Entscheidung aber auf Juni vertagt, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Protokoll des finanzpolitischen Ausschusses der BoE hervorgeht. Dieser soll die Wirtschaft vor Risiken aus dem Bankensektor abschirmen. Hintergrund einer möglichen Verschärfung der Kapitalanforderungen sind Gefahren, die sich aus der Kreditvergabe ergeben.

Der finanzpolitische Ausschuss verweist auf „Anzeichen einer steigenden Risiko-Neigung in den jüngsten Quartalen“. Als Gefahrenherde macht er dabei ein schnelles Wachstum der Verbraucherkredite sowie die Verschuldung der Haushalte und die Vergabebedingungen bei Hypotheken aus. Die Notenbank will die Entwicklung jedoch noch einige Monate beobachten, bevor sie einen Beschluss fasst. Dabei geht es um eine Erhöhung des sogenannten antizyklischen Kapitalpuffers, der eine übermäßige Kreditvergabe verhindern soll. Er liegt derzeit bei 1,0 Prozent.

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