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Bank of England Notenbankchef Carney hält Glauben an Zinserhöhungen wach

Die britische Konjunktur ist zu Jahresbeginn eingebrochen. Dennoch hält die Londoner Notenbank an einer Zinserhöhung fest.

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Der Zentralbankchef Carney erwartet, dass die konjunkturelle Schwächephase zu Jahresbeginn vorübergehen wird. Quelle: Reuters

London/Berlin Die Notenbank in London peilt trotz des Konjunktureinbruchs zu Jahresbeginn weiter eine Zinserhöhung an. Zentralbankchef Mark Carney verwies am Dienstag vor dem Finanzausschuss des Parlaments darauf, dass sich Verbraucher und auch die Wirtschaft auf eine Straffung im „Laufe des Jahres“ einstellten. Zudem gebe es die Erwartung, dass der geldpolitische Schlüsselsatz danach weiter behutsam nach oben gesetzt werde. Die konjunkturelle Schwächephase zu Jahresbeginn werde sich wahrscheinlich als vorübergehend erweisen. Dennoch sei es wohl angebracht, weitere Daten abzuwarten, sagte Carney.

Die Bank of England hat jüngst angesichts der schwächelnden Konjunktur auf eine Anhebung ihres Leitzinses verzichtet. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld verharrte bei 0,5 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im ersten Quartal lediglich um 0,1 Prozent und damit so langsam wie seit 2012 nicht mehr. Viele Experten rechnen nun im August mit einer Zinserhöhung, sollte es bis dahin Hinweise für eine Belebung der Wirtschaft geben.

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