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Bank of Japan Japans Notenbank hält Geldschleusen weit offen

Die Bank von Japan erhebt weiterhin einen Strafzins für die Einlagen von Finanzinstituten. Das soll die Inflation Richtung zwei Prozent treiben.

TokioJapans Notenbank hält trotz der kräftigen Wirtschaftserholung an ihrer Politik des ultra-billigen Geldes fest. Der Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten bleibt wie erwartet bei 0,1 Prozent, wie die Bank von Japan (BoJ) am Freitag mitteilte. Zudem strebt sie weiterhin eine Rendite von etwa null Prozent bei zehnjährigen Staatsanleihen an.

Die Notenbank zeigte sich überzeugt, dass ihre Geldschwemme zur Stützung der Konjunktur die Inflation in Richtung des Zwei-Prozent-Zieles treiben werde. Die japanische Wirtschaft erlebt derzeit den längsten Aufschwung seit dem Wirtschaftsboom der 1980er Jahre. Dank anziehender Investitionen legte sie vor dem Jahreswechsel einen Wachstumsschub hin.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Oktober bis Dezember aufs Jahr hochgerechnet um 1,6 Prozent. Es ist das achte Quartal in Folge mit Wachstum. Notenbankchef Haruhiko Kuroda versucht mit Rückendeckung von Ministerpräsident Shinzo Abe seit längerem, mit massiven Geldspritzen die Konjunktur und die Inflation anzukurbeln. Abe befeuert den Aufschwung mit einer ausgabenfreudigen Haushaltspolitik - den sogenannten Abenomics. Doch Experten erwarten, dass die Wirtschaft zu Jahresbeginn einen Gang zurückschalten wird.

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