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Bank of Japan Medienbericht: Japans Notenbank erwägt Verlängerung der Konjunkturhilfen

Die Bank of Japan könnte ihre umfangreichen Konjunkturhilfen noch einmal verlängern. Die Entscheidung könnte bei der nächsten Sitzung der Zentralbank im Juni fallen.

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Ende April hatte die Zentralbank signalisiert, über die Coronakrise hinaus an ihrer Politik des billigen Geldes festhalten zu wollen. Quelle: Reuters

Japans Notenbank (BOJ) erwägt einem Medienbericht zufolge, die Konjunkturhilfen für die von der Corona-Pandemie geplagte Wirtschaft zu verlängern. Im Gespräch sei ein Zeitraum von sechs Monaten über die bisherige Frist vom September hinaus, berichtet die Zeitung „Nikkei“ am Freitag“ ohne Quellenangabe.

Die Entscheidung darüber könnte bei der nächsten Sitzung der Zentralbank im Juni fallen. Die japanische Notenbank hatte während der Coronakrise ihre Geldpolitik immer expansiver ausgerichtet und dabei auch ihre Wertpapierkäufe ausgebaut. Mit steigenden Kaufbeständen nahm allerdings auch die Kritik zu, dass sie damit immer stärker in den Markt eingreife und die Preisfindung verzerre.

Ende April hatte die Zentralbank signalisiert, über die Coronakrise hinaus an ihrer Politik des billigen Geldes festhalten zu wollen. Die Tokioter Währungshüter beließen damals zugleich wie erwartet ihr kurzfristiges Zinsziel bei minus 0,1 Prozent und die Zielrendite für zehnjährige Staatsanleihen bei null Prozent.

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