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Banken ABN und ING erhöhen Rückstellungen

Nach Einschätzung der Aufsichtsbehörden haben einige Banken ihre Kunden bei Zinsabsicherungsgeschäften nicht ausreichend vor möglichen Verlusten gewarnt. ABN Amro und ING legen daher mehr Geld für Entschädidungen zurück.

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Hatte die Bank ihre Kunden in den Jahren 2011 bis 2014 nicht ausreichend vor möglichen Verlusten bei Zinsabsicherungsgeschäften gewarnt? Quelle: AFP

Amsterdam Die niederländischen Banken ABN Amro und ING legen noch mehr Geld für die Entschädigung von Kunden zurück. Bei ABN wurden die entsprechenden Rückstellungen um 360 Millionen Euro aufgestockt, bei ING um 150 Millionen, wie die Geldhäuser am Dienstag mitteilten. Nach Einschätzung der Aufsichtsbehörden haben sie ihre Kunden bei Zinsabsicherungsgeschäften in den Jahren 2011 bis 2014 nicht ausreichend vor möglichen Verlusten gewarnt. Diese traten für die Kunden ein, als die Zinsen deutlich fielen.

ABN hatte in diesem Zusammenhang bereits 121 Millionen Euro zurückgelegt. ING machte keine Angaben zur bisherigen Vorsorge. Auch der heimische Rivale Rabobank und die Deutsche Bank könnten betroffen sein. Sie äußerten sich zunächst nicht zu dem Fall.

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